
Mit der Kollektion “I Maestri” hat Cassina 1965 eine philologische Tätigkeit zur Auswahl und Reproduktion der bedeutendsten, von den Hauptakteuren der Moderne kreierten Möbel eingeleitet, die als einzigartiger Bezug für das zeitgenössische Design gelten.

Angefangen vom Design von Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand, wurde diese Arbeit mit den Projekten von Gerrit Thomas Rietveld, Charles Rennie Mackintosh, Erik Gunnar Asplund, Frank Lloyd Wright, Charlotte Perriand, Franco Albini,und Marco Zanuso fortgesetzt.

Projekttreue ist für Cassina mit einer strengen Analyse der Aussagen der Originale anhand von Zeichnungen, Skizzen, Prototypen und jeglichen anderen, verfügbaren Dokumenten – zu denen ausschliesslich die Firma Zugang hat – sowie mit dem Austausch mit den Erben und Mitarbeitern verbunden, die die Tätigkeit der Urheber am besten kannten und kennen.

Dank dieser Prozedur fertigt Cassina Gegenstände, die unanfechtbar die Ziele ihrer Schöpfer und die tiefgehende Gestaltungsarbeit widerspiegeln, aus der sie hervorgegangen sind, obwohl das Unternehmen dafür auf innovative Technologien und Materialien zurückgreift.

Zum Schutz des Wertes der hergestellten Erzeugnisse und der Werte ihrer Schöpfer wird auf jedem Möbel der Kollektion “Cassina I Maestri” folgendes unauslöschlich aufgeprägt:
- das Autogramm des Urhebers, das Eigentum der rechtmässigen Erben ist und dessen Nutzung exklusiv der Firma Cassina gewährt wurde und aufgrund der Umsetzung in eine Marke die Authentizität des Möbelstücks zertifiziert;
- das Logo “Cassina I Maestri”, in das die Urheber-Marke eingegliedert ist, mit der der Urheber seine Projekte identifiziert hat;
- die fortlaufende Nummer, die die Fertigungschronologie definiert, die erfolgte Qualitätsendkontrolle nachweist und schliesslich auch den Erben die Kontrolle der genauen Vergütung der Urheberrechte ermöglicht.

Schliesslich wird jedem Möbelstück auch ein “Personalausweis” beigefügt. Dieses Zertifikat weist ausser der fortlaufenden Fertigungsnummer des einzelnen Möbelstücks auch detaillierte Informationen über seine Merkmale, das heisst, die verwendeten Materialien, die angewandten Interpretationskriterien, das Konstruktionsschema, das Ursprungs – und Fertigungsjahr, biografische Informationen zum Designer, bibliografische Angaben sowie eine Liste der Museen und Kulturinstitute aus, in denen das Produkt ausgestellt wurde oder zu deren ständigen Kollektionen es gehört.

Der im Laufe der Jahre von Cassina durchgeführte Rekonstruktionsprozess verfolgt immer noch die Prinzipien der Methodik, die von Filippo Alison, dem historischen Kurator der Kollektion Cassina I Maestri eingeführt wurde. Der Prozess beginnt mit einer gründlichen Analyse der Bedeutungen der ursprünglichen Projekte. Zeichnungen, Skizzen, Prototypen und andere Dokumente werden zusammen mit den Erben, den Stiftungen, die das Urheberrecht schützen, und den Wissenschaftlern, die die Tätigkeit des Meisters besser kennen, analysiert, um die Authentizität der Rekonstruktionen zu gewährleisten. An der Basis jedes Rekonstruktions- Projekts steht also eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit des Potentials des Modells, sowohl hinsichtlich der Markterwartungen, als auch im Hinblick auf die Produktions-, Innovations-, Technologie und Materialanforderungen, ber vor allem eine Bewertung der kulturellen Wirkung in Bezug auf die Anforderungen des modernen Lebens.

Die Umdeutung des Projekts ermöglicht es so, das Objekt einer vergangenen Zeit nach vorne zu projizieren und eine Rekonstruktion zu aktivieren, wenn auch manchmal nicht sklavisch, aber dennoch stets in Einklang mit der Projektlogik des Meisters. Die Forschung ermöglicht es auch, das Wissen des Autors und seine Arbeit zu vertiefen und bringt auch die ursprünglichen Versionen der Symbole oder die vom Autor selbst dazu entwickelten Varianten ans Licht.
CASSINA LC1 SESSEL

Ein leichter und kompakter Sessel, der 1929 entworfen und beim Salon d’Automne zusammen mit anderen bedeutenden Modellen wie den Sesseln LC2 und LC3, dem Tisch LC6 und der Chaiselongue LC4 präsentiert wurde. Wie alle Werke von Le Corbusier ist auch der Sessel LC1 Ergebnis intensiver Studien zur Körperhaltung.
Er bietet sich in diesem spezifischen Fall als perfekte Stütze für angemessene Entspannung an, die zur Konversation prädisponiert.
Das Gleichgewicht zwischen Form und Funktion basiert auf dem Modulor, einem System, dessen Grundlage die typischen Masse des menschlichen Körpers sind, und auf einer mathematischen Sprache, die auf den Proportionen der universalen Harmonie basiert. Seine perfekte und einfache Komposition, die an unterschiedliche Kontexte angepasst werden kann, ist in drei unterschiedlichen Versionen zu haben: Ausser dem Modell aus dem Jahre 1929, die Version aus dem Jahre 1928 für Villa Church und die aus dem Jahre 1930 für die Ausstellung bei der Union des Artistes Modernes.
CASSINA LC2 SESSEL

Ein zeitloses Modell, das einzigartig und authentisch ist. Es hat Design-Geschichte geschrieben und wurde mit vollem Recht zu einer Ikone von Weltruf. Dieser Sessel wurde für bequeme Konversationen entworfen und beim Salon d’Automne in Paris im Jahre 1929 ausgestellt. Ein Archetyp der modernen Konzeption der Einrichtungsgegenstände, die von den Autoren als „häusliche Ausrüstungen“ verstanden wurden. Die Unabhängigkeit zwischen der Metallstruktur und den Kissen liegt auf einer Linie mit den Grundsätzen des Rationalismus, so wie die Trennung zwischen den Teilen der Logik der industriellen Herstellung folgt und auf die architektonische Beziehung zwischen Tragestruktur aus Zement und dämpfenden Elementen verweist. Das Gleichgewicht zwischen Form und Funktion basiert auf dem Modulor, einem System, dessen Grundlage die typischen Masse des menschlichen Körpers sind, und auf einer mathematischen Sprache, die auf den Proportionen der universalen Harmonie basiert.
CASSINA LC3 POLTRONA

Mit dem LC3 vollführt die Logik der Moderne eine Trennung zwischen der Tragestruktur aus Metall und den gepolsterten Elementen, wobei auf die architektonische Beziehung zwischen Tragestruktur aus Zement und dämpfenden Elementen verwiesen wird. In diesem Fall werden vier Kissen ohne jegliche Verbindung in einem Käfig aus lackierten oder verchromten Stahlrohren angeordnet, der die primäre Stütze des Möbelstücks in allen seinen Ausführungen darstellt, vom Sessel mit einer oder zwei Armlehnen bis zu den Zwei- oder Dreisitzersofas.
Im Laufe der Jahre hat Cassina in engem Kontakt mit Charlotte Perriand, Le Corbusiers Erbin und der Fondatiòn Le Corbusier zusammengearbeitet, um neue Versionen und Finishlösungen einzuführen, die das ursprüngliche Projekt zwar neu interpretieren, dabei jedoch dessen Authentizität voll und ganz respektieren.
CASSINA LC4 LIEGE

Unter den universalen Bestsellern von Cassina stellt LC4 das Urbild der Chaiselongue dar. Sie wurde 1928 ausgehend von einer Analyse der Liegestühle entworfen. Die drei Designer entwarfen LC4, um dem Konzept von Entspannung sowie dem Willen Stimme zu verleihen, den Menschen in den Mittelpunkt des Projekts zu rücken, wobei die Entsprechung zwischen Form und Funktion durch das vollkommene Gleichgewicht zwischen geometrischer Reinheit und Körperhaftigkeit widergespiegelt wird. Die Stabilität der Halterung bei jedem Neigungswinkel wird durch die Reibung mit den Gummirohren garantiert, die die Streben des Sockels verkleiden. Wie LC1, LC2 und LC3 basiert auch LC4 auf den Massen des Modulor. Ab jetzt wird dieses Modell auch in einer total schwarzen Version vorgeschlagen, bzw. mit Untergestell, Gestell und Bezug komplett schwarz.
CASSINA LC5 SOFA

Le Corbusier entwarf dieses zeitgemässe Sofa mit bequemen Linien für seine Pariser Wohnung. Hier wird noch heute das authentische Modell aufbewahrt, das die Anregung für den langen Prozess der Neuauflagen der Firma inspiriert hat, bei dem die Absichten der Autoren voll und ganz gewahrt wurden. Cassina nimmt eine erste Überarbeitung des Originals im Jahre 1974 vor und bietet es mit einer einzigen Grösse mit Chromfinish an, bei der dann sowohl das Finish verändert, als auch die Masse erweitert werden. Die bequeme und elegante Struktur wird durch Daunenkissen dominiert, die die Rückenlehne und Sitzfläche bilden und von einer Metallbasis aus gebogenem Stahlrohr getragen werden. Diese Basis ist heute verchromt oder in den sieben Farben der LC-Kollektion erhältlich Die aktuelle Zwei- oder Dreisitzerversion ist mit Bezug aus Leder oder Stoff verfügbar.
CASSINA LC6 TISCH

Die Grundidee des Tisches LC6, der 1929 beim Salon D’Automne vorgestellt wurde, besteht in der Unterscheidung zwischen dem tragenden Element und dem getragenen Element, d.h. zwischen Gestell und Tischplatte. Die Autonomie der zwei Teile wird durch vier Zwischenstützen hervorgehoben, die sowohl als Höhenregler als auch als Abstandstücke zwischen der massiven Halterung und den zarten Linien der Tischplatte fungieren.
Das Gestell wurde 1928 entworfen, wobei die ovalen Profile als Bezugspunkt verwendet werden, die im Luftfahrtsektor zur Trennung der Doppeldeckerflügel zum Einsatz kommen. Das aktuelle Modell weist ein Stahlgestell auf, das in den Farben aus der Le Corbusier-Palette gestrichen ist. Die Tischplatte ist aus Kristallglas, Riff elglas und Holz oder in den kostbaren Ausführungen aus weissem Carrara-Marmor oder schwarzem Marquiña-Marmor verfügbar.
CASSINA LC7

Eine Ikone mit vielseitigem und funktionalem Wesen, die 1927 von Charlotte Perriand für ihr Pariser Appartement an der Place Saint Sulpice entworfen wurde. Das Projekt wurde zuerst beim Salon des Artistes Décorateurs im Jahre 1928 präsentiert und in der Folge beim Salon d’Autonmne im Jahre 1929 als Ergänzung zur Kollektion ausgestellt, die Charlotte Perriand zusammen mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret mitgestaltet hatte. Der Drehsessel ist in den Versionen mit 4 oder 5 Füssen erhältlich und durch die Rückenlehne und das Sitzkissen mit Polsterung aus Polyurethanschaum und Polyesterwatte geprägt. Der Bezug ist aus Leder oder Stoff. Seit 2016 wird der Sessel einer bedeutenden strukturellen Aktualisierung unterzogen, die zum Erhalt der Catas-Zertifizierungen geführt hat
CASSINA LC 8

Der Hocker LC8 wird durch den von Charlotte Perriand im Jahre 1927 für ihr Appartement an der Place Saint-Sulpice in Paris entworfenen Drehsessel inspiriert. Auch er gehört zum Einrichtungsprogramm, das beim Salon d’Automne 1929 ausgestellt wurde. Seine ikonische und vielseitige Form, die in die Kollektion aufgenommen wurde, für die Perriand zusammen mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret zeichnet, entspricht dem Willen, die Serienfertigung zu rationalisieren, indem gemeinsame Elemente verwendet werden. Die Struktur aus dreiwertigem Chromstahl mit Glanzeffekt oder Anstrich bietet eine Polsterung aus Polyesterwatte und FCKW-freiem Polyurethanschaum sowie Bezüge aus Leder oder Stoff. hat dank der strukturellen Aktualisierung durch Cassina im Jahre 2016 die CatasZertifizierungen erhalten.
CASSINA LC9 HOCKER

Ein Hocker mit architektonischem Volumen, der die Liebe der Autorin zur poetischen Harmonie perfekt widerspiegelt. Die erste Version wurde von Perriand im Jahre 1927 für das Esszimmer ihrer Pariser Wohnung entwickelt. Sie wies eine Struktur aus Metallrohr auf, die mit einer Sitzfläche aus geflochtenem Rattan kombiniert war. 1929 wurde das Projekt in die Ausstellung „Équipement intérieur d’une Habitation” beim Salon d’Automne aufgenommen, wo es im Salle de Bain in der Ausführung mit Sitzfläche aus Schaumgummi ausgestellt wurde, die für diesen – der Körperpflege gewidmeten Raum – besser geeignet war. Das derzeitige Modell ist durch eine Struktur aus dreiwertigem Chromstahl gekennzeichnet, die mit verschiedenen Bezügen personalisiert werden kann: Schaumgummi, Leder und das klassische Rattan. Jedes Exemplar wird in einer praktischen Mitnahme Verpackung geliefert.
CASSINA LC10-P TISCH

Le Corbusier, Charlotte Perriand und Pierre Jeanneret stellten die erste Version dieses Tisches beim Salon d’Automne in Paris im Jahre 1929 im Rahmen der Ausstattung „l’Equipement Intérieur d’une Habitation” aus. Das Modell, das mit seinen ursprünglichen Massen als Schreibtisch präsentiert wurde, ist von Perriand im Jahre 1984 überarbeitet und im Jahr darauf mit Cassina neu herausgegeben worden, um neue Varianten anzubieten, die im Einklang mit den Verwendungsbedürfnissen der aktuellen Zeit stehen sollten.
Das essentielle Design der Tragestruktur gibt seine Einzigartigkeit in der Chrombehandlung der geraden Stahlrohre und in der farbigen Lackierung (erhältlich in den Farben aus der Le CorbusierFarbpalette) der laminierten Streben preis. Die Serie umfasst Tische und Sofatische mit quadratischer und rechteckiger Form.
CASSINA LC11-P TISCH

Dieses Modell wurde von Le Corbusier, Charlotte Perriand und Pierre Jeanneret in zwei Exemplaren entworfen. Das erste aus dem Jahre 1934 wurde für die Pariser Wohnung von Le Corbusier entworfen und hatte eine Marmorplatte, das zweite, das für die Maison du Jeune Homme in Brüssel gestaltet wurde, wies eine Schieferplatte auf.
Der elegante, imposante Tisch wird durch ein Gestell aus grauem Gusseisen mit kreisförmigen, breiten Beinen charakterisiert, die stabil, gerade und schlank sind. Auf dieser Tragestruktur liegt die massive Tischplatte aus Nussholz fest und solide auf. Die skulpturenhafte Wirkung macht diesen Tisch zu einem ikonischen Einrichtungsobjekt mit hohem Prestige und mit vielseitiger Verwendung. Er kann ganz einfach sowohl in klassischem als auch in modernem Ambiente interpretiert werden.
CASSINA LC12 TISCH

Dieser Tisch wurde 1925 von Le Corbusier und Pierre Jeanneret für die Maison La Roche in Paris entworfen. Er zeichnet sich durch den kühnen Kontrast zwischen den zwei Hauptkomponenten aus: Stützelement und gestütztes Element. Der Sockel, dessen Breite aufgrund seiner senkrechten Form auf ein Mindestmass reduziert wird, erhebt sich gegen die ausladende Fläche der waagrechten Tischplatte und erzeugt damit einen dimensionalen Gegensatz, der von Le Corbusier bereits in anderen Werken erforscht wurde.
Der plastische und poetische Wert dieses Exemplars rührt daher aus einer
Umkehrung der Rollen der Teile, bei denen die vibrierende Leichtigkeit
der Platte ihrem echten Gewicht und die beruhigende Stabilität des Sockels den dünnen visuellen Linien entgegengesetzt wird. Das Modell gehört zur Kollektion „I Maestri“ und ist mit Tischplatte in zwei verschiedenen Grössen erhältlich.
CASSINA LC14 01 Tabouret stool Cabanon

Ein massiver Eichenhocker aus Naturholz. Praktische Öffnungen an den beiden Hauptseiten ermöglichen eine einfache Handhabung. Ein exklusives Detail sind die einzigartigen Schwalbenschwanzverbindungen an den Ecken, welche die meisterhafte Verarbeitung des Massivholzes unterstreichen und seine Qualität hervorheben.
CASSINA LC14 02 Tabouret Maison du Brésil

Der Tabouret in seiner dreidimensionalen Ausführung wurde von Le Corbusier ursprünglich 1959 für das Maison du Brésil, ein Studentenwohnheim in Paris, entworfen. Ein Hocker von schlichter, zurückhaltender Eleganz aus massiver naturfarbener Eiche. Die länglichen Öff nungen an den beiden Hauptseiten erleichtern seine Handhabung. Der Hocker kann sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden. Die exklusive Schwalbenschwanzverbindung der Ecken unterstreicht Cassinas Präzisionsanspruch und Know-how bei der Verarbeitung von Massivholz.
CASSINA LC15 TISCH

Le Corbusier entwirft diesen Tisch im Jahre 1958, wobei er ein organisches und gleichzeitig rationales Design ausarbeitet. Das typische bauliche Merkmal dieses Modells geht von der Interpretation zweier entgegengesetzter geometrischer Figuren aus: Der Kreis, der in eine robuste Tischplatte aus Eiche oder Amerikanisher nussbaum verwandelt wird, liegt auf einer stützenden Basis in Würfelform auf. Diese besteht aus Stahlrohren, die zu rechtwinkeligen Flächen zusammengestellt wurden. Der essenzielle und dynamische Stil übergibt der Moderne ein Objekt mit hohem ästhetischem Wert, das für die Einrichtung von Wohnungen oder Konferenzräumen bestimmt ist und bis zu 10 Personen Platz bieten kann.
CASSINA LC16

Ein kleiner Schreibtisch aus Holz, der als Möbelstück für die Zimmer der Kinder in den Unités d’Habitation in Nantes-Rezé entworfen wurde, einer französischen Gemeinde in der Region Pays de la Loire.
Die Aufmerksamkeit gegenüber der harmonischen Organisation des individuellen und kollektiven Lebens inspirierte Le Corbusiers Studien zu den Räumen und den jeweiligen Einrichtungen, mit konstanter Bezugnahme auf die Masse des menschlichen Körpers, die mit dem Modulor berechnet wurden. Das System besteht aus einem Behältermöbel und einer Auflagefläche aus Eiche Natur mit matter Färbung. Das modulare Design kann ausserdem durch ein offenes Fach mit festen Regalböden erweitert werden.
CASSINA LC17 PORTEMANTEAU

Der Portemanteau wird zum ersten Mal für den Cabanon entwickelt, das Haus, das Le Corbusier 1951 an der Cote d’Azur als Geburtstagsgeschenk für seine Frau Yvonne baute. Die Neuauflage von Cassina übernimmt das Modell aus dem Jahre 1957, das für die Unités de Camping neben dem Cabanon ausgearbeitet wurde. Gemäss der Vielfarbigkeit dieser minimalistischen Räume, die durch den Komfort einer Kabine auf einem Kreuzfahrtschiffgekennzeichnet sind, wird auch die Wandgarderobe in der bunten Version angeboten. Die Struktur besteht aus pilzähnlichen Elementen aus Massiveiche, die auf unterschiedlichen Höhen ausgehend vom ModulorBerechnungssystem angebracht sind.
CASSINA LC20 CASIERS STANDARD

Die Casiers Standard sind Teil des Wohnprojekts, das 1925 mit Pierre Jeanneret für den Pavillon de l’Esprit Nouveau verwirklicht wurde. Der Meister überwindet hierbei das traditionelle Einrichtungskonzept und führt neben ausgewählten Möbelstücken und Einrichtungsobjekten diese neuen modularen und kombinierbaren Behälter ein. Elemente mit einem einzigartigen und unvergänglichen Design, die zur architektonischen Organisation des Ambientes imstande sind. Sie sind geeignet, jedes Objekt je nach verfügbarem Raum aufzunehmen und bilden dabei eine echte Wandausstattung. Die Casiers Standard wurden im Jahr 2016 mit zeitgemässem Design und neuen Details neu aufgelegt, welche die Qualität des Objekts aufwerten und seine Vielseitigkeit und Funktionalität steigern. Die Behälter werden derzeit in 18 festen Kompositionen angeboten, die auf dem Standardmodul (75x75x37,5) basieren und Regalböden mit 5 verstellbaren Positionen aufweisen, sowie 2 Arten von Halterungen: vierschlanke verchromte Stützen (Streben) oder zwei lackierte Kronensocke.
CASSINA: LC35 MAISON DU BRESIL

Eine getreue Rekonstruktion des Zimmers des Maison du Brésil, das 1959 in der internationalen Universitätsstadt von Paris eingeweiht wurde. Zu Beginn der 50-er Jahre beauftragte die brasilianische Regierung den Architekten Lucio Costa mit dem Projekt, der Le Corbusier involvierte, um ihm nach und nach den Bau des Gebäudes zu überlassen, das seine Handschrift trägt. Mit seiner Studie sorgte der Meister für eine Neuprogrammierung einiger wesentlicher Elemente, um dann mit Charlotte Perriand die Innenräume zu überarbeiten. Gemäss dem Konzept von Le Corbusier sorgt der Schrank für die Abtrennung von Eingangsbereich und Sanitärblock vom Schlaf- und Studierbereich, während die Interpretation von Charlotte Perriand, die auf der rationalen Raumorganisation basiert, die Nutzung eines ausgestatteten Schranks bevorzugte, der von mehreren Seiten zugänglich ist. Für den Entwurf des
Bettes wurde auf eine minimalistische Struktur aus Massivholz zurückgegriffen, mit einer Matratze und einem rollenartigen Kissen, welche die Metallstruktur ersetzte. Das Zimmer umfasst auch einen Bücherschrank mit Schreibtafel, der an der Wand montiert ist, einen Schreibtisch und den gleichnamigen Tabouret, der bereits in die Cassina-Kollektion aufgenommen wurde.
CASSINA 279 BEUGEL

Der Beugel ist ein perfektes Beispiel für Rietvelds Experimentierfreudigkeit und seine Recherche zur Trennung der Elemente. Dieser vielseitige und funktionale Stuhl, der in Zusammenarbeit mit den Erben des holländischen Architekten produziert wird, wurde 1927 für das grosse holländische Einkaufszentrum Metz & Co. entworfen. Mit drei Schlüsselelementen: zwei identische Strukturen aus Stahl an den Seiten stützen die Sitzfläche aus lackiertem Sperrholz, das in der Folge durch die robustere Version aus Holzlaminat ersetzt wurde. Das Profil wird durch die elegante Biegung der Sitzschale vorgezeichnet, die sich rund um den hohen Teil der Rückenlehne dreht und dank der verwendeten 3D-Technologie heute eine ergonomischere Linie aufweist. Die besonders schmale Metallstruktur hat überdies dank der Reduzierung des Durchmessers auf 15 mm ein geringeres Gewicht.
Es ist ausserdem eine limitierte Edition in 3 Farbvarianten erhältlich: perlweiss, blau und senffarbig, 200 Stück pro Farbe für insgesamt 600 Stück, mit einer besonderen Anfertigung des holländischen Künstlers Joost Swarte , ein Monogramm als Hommage an den kartesischen Knoten, an dem Rietveld seine Forschungen zur Entwicklung des Stuhlgelenkes seines ikonisches Red and Blue Stuhles entwickelt hatte.
CASSINA 636 ELLING BUFFET

Diese Anrichte stellt zusammen mit der Red and Blue die Essenz der neuen Räumlichkeit des Neoplastizismus dar. Als wesentliches Bezugsmodell für die Bestätigung der Moderne wurde die im Jahre 1919 entworfene Anrichte anfänglich in der Modellwohnung verwendet, die J.P. Oud für das Rotterdamer Stadtviertel Spangen gestaltet hatte, sowie in zahlreichen Innenarchitekturprojekten, darunter in dem für P.J. Elling. Das Originalmodell wurde bei einem Brand zerstört und unter der Aufsicht des Autors 1951 für eine Ausstellung im Stedelijk Museum in Amsterdam erneut gebaut. Heute geht dieses Schrankmöbel in Zusammenarbeit mit den Erben zum ersten Mal bei der historischen Cassina-Tischlerei in Meda in Produktion. Die Reinheit der Linien ruft ein Zusammenspiel ins Leben, das auf einem strukturellen Knotenpunkt beruht, in den sich Flächen, Schubladen und Behälter einfügen. Das Modell wird durch die Einflüsse von F.L. Wright und der anglo-japanischen Kunst von E.W.Godwin geprägt, vor allem was die betonte Horizontalität der Flächen anbelangt. Diese wird durch die vertikalen Stützen ausgeglichen, die eine Art Käfig bilden, an dem die Behälterelemente angehängt sind.
Das virtuell kontinuierliche Stützraster hat Leisten mit Kontrastprofil, um ihre dynamische Kraft nach aussen zu unterstreichen.
CASSINA 635 RED AND BLUE

Ein skulpturenhafter Sessel mit reiner, rationaler Form. Ein authentisches Manifest für den objektiven Ansatz des Neoplastizismus, der von der holländischen Bewegung De Stijl im Jahre 1917 eingeleitet wurde. Eine Poesie, die auch von Piet Mondrian gefördert wurde, dessen Ziel in der Suche nach der essentiellen Natur der Dinge, der harmonischen Äquivalenz der Farben und der ausschliesslichen Verwendung des rechten Winkels bestand. Rietveld arbeitet 1918 an den ersten Prototypen und bringt dabei die Philosophie der Organisation des Raumes durch die Einfarbigkeit der Elemente zum Ausdruck. In der Folge wendet er die chromatische Differenzierung an, um die baulichen Elemente ausgehend von den Funktionen zu trennen und gelangt zur Kombination der schwarzen Struktur mit farbigen Auflageelementen. Hieraus resultiert auch die Namensänderung des Werkes von Slat Chair in Red and Blue.
CASSINA 637 UTRECHT ARMCHAIR

Gerrit Rietveld entwirft 1935 den Sessel Utrecht für das Kaufhaus Metz & Co in Amsterdam und richtet damit das Design auf den umfangreicheren Vertrieb aus. Der stärker auf den Markt orientierte Ansatz, dessen Fokus auf den Werten Komfort und Entspannung liegt, vollführt eine Dekomposition der Elemente und wird zur Ikone der neoplastischen Bewegung und der experimentellen Vision des holländischen Architekten.
CASSINA UTRECHT XL

Das Modell XL ist weder nummeriert noch markiert. Dieses Modell ist eine Neuinterpretation des Ikonen-Modells aus dem Jahr 1935. Es verkörpert eine anthropometrische Lösung, die den Wachstumsmerkmalen der neuen Generationen gerecht wird.
CASSINA UTRECHT Baby

CASSINA 280 ZIG ZAG

Dieser von Gerrit Thomas Rietveld entworfene Stuhl stellt eines der ersten Beispiele für einen Freischwingerstuhl dar. Er besteht aus vier Flächen in rhythmischer Abfolge, die auf scheinbar instabile Weise angeordnet sind und dadurch besonders raffiniert wirken.
Der Meister ersetzt die normale Abfolge der Elemente – BeineSitzfläche-Rückenlehne – durch ein kontinuierliches Holzblatt in Form eines umgekehrten Z. Das bauliche Können der Tischler von Cassina zeigt sich in der Ausführung der Schwalbenschwanzverbindungen, die der Struktur Mehrwert verleihen. Die einzigartige Ästhetik des Objekts nimmt man auf besondere Weise in der farbigen Version mit offenporigem Finish wahr, das die Maserung des Holzes auf den Flächen und den seitlichen Abschnitten betont; eine Behandlung, die einige Varianten des Architekten wiederaufnimmt um die Beziehung zwischen den senkrechten, schrägen und waagrechten Linien zu unterstreichen
CASSINA 320 BERLINO TISCH

Ein ausziehbarer Tisch, den Charles Rennie Mackintosh im Jahre
1905 entwarf. Ein Beispiel für das perfekte Gleichgewicht zwischen
Klassik und Moderne. Die Einzigartigkeit der Struktur aus natürlichem
Kirschholz ergibt sich aus dem Öffnungssystem unterhalb der
Tischplatte. Es ermöglicht ein einfaches Ausziehen des Tisches mit
Hilfe eines schmalen Brettes, das sich in der Mitte der längeren Seite
befindet. Durch Hochheben der oberen Platte können eine oder beide
darunter befindlichen Verlängerungen ausgezogen werden, um die
Auflagefläche zu erweitern.
CASSINA 292 HILL HOUSE 1

Ein ikonischer Stuhl, der den Stil des Meisters und seinen Hang zur Annahme der komplexesten produktiven Herausforderungen voll und ganz widerspiegelt. Dieses Stück entsteht als Einrichtungsgegenstand für eines der grössten Projekte Mackintosh, das Hill House in Schottland, von dem es seinen Namen erhält. Die lineare geometrische Form verweist auf die minimalistischen Züge und die abstrakte Grafik des japanischen Designs, wobei sie symbolische und figurative Werte in die szenische Personalität des Objekts integriert. Für viele nicht nur ein Stuhl, sondern eine echte Abhandlung räumlicher Gliederung, bei der die hohe Rückenlehne durch die Abfolge vertikaler Linien definiert wird. Sie gipfeln in einem Gitter aus senkrechten Hölzern und Sprossen mit Profilen, die an der Grenze der materiellen Widerstandsfähigkeit liegen. Cassina bringt diese neue Edition dank des ausserordentlichen Geschicks der Kunsttischler von Meda heraus und bietet eine Version aus schwarz gefärbter Esche mit
Sitzfläche aus Samt.
CASSINA 312 WILLOW 1

Dieser Sessel, der wie ein kleiner Thron wirkt, ist eine Neuauflage des Modells, das der schottische Architekt 1904 dem Lokal „Willow Tea Room“ in Glasgow, seiner Heimatstadt, schenkte. Das hohe, halbkreisförmige Spalier diente als Raumteiler zwischen dem Vorraum und dem rückwärtigen Saal. Die Rückenlehne umhüllt den Stuhl und stellt Mackintoshs geometrischen und floralen Stil auf perfekte Weise dar. Bei der Herstellung dieses Stuhls vereinen sich fortschrittliche Technologie und die gehobene Tischlerkunst von Cassina miteinander.
Sie ist besonders gut an der handwerklichen Präzision erkennbar, mit der die Komponenten zusammengebaut werden, um die leichte und raffinierte Struktur zu schaffen.
CASSINA 501 GÖTEBORG 1

Der Stuhl Göteborg steht für Asplunds poetische Interpretation des Rationalismus. Er wurde für den Ausbau des Göteborger Rathauses entworfen. Die Verarbeitung des Eschenrahmens erinnert an dessen warme Räume, die in Holz gehalten sind. Das geschwungene und leicht gewölbte Profil erinnert an seine Bauhaus-Erfahrung, jedoch entscheidet sich der Autor bei diesem Entwurf für eine Profildicke, die die Linie der Holzelemente fortführt. In diesem Modell ist auch eine Hommage an den legendären Thonet Nr. 14 erkennbar, der zu den ersten Beispielen für Einrichtungsobjekte mit industrieller Fertigung zählt.
CASSINA 605 ALLEN

Frank Lloyd Wright entwirft diesen Esstisch im Jahre 1917 für das Haus von Henry J. Allen, dem Gouverneur und Senator des Staates Kansas als eines der letzten Beispiele für ein Einfamilienmodul im Prairie House-Stil. Sein wesentliches und mächtiges Profil wertet das Konzept von Raum auf, ohne dabei den Verweis auf die Tradition zu vergessen, was die stilistische Eleganz der rechteckigen Form des Holzes beweist. Die Struktur ist aus Kirsche Natur, Farbe Nuss, Farbe schwarz oder amerikanisher nussbaum, mit Tischplatten in zwei verschiedenen Längen erhältlich, die den Originalmassen entsprechen.
CASSINA 606 BARREL STUHL

Ein Stuhl mit einem unvergänglichen Stil und einer bedeutenden bautechnischen Komplexität, mit dem Frank Lloyd Wright im Jahre 1937 einen anfänglichen Entwurf aus dem Jahre 1904 zur Vollendung brachte. Ein Emblem der hohen Tischlereikunst Cassina, ein Synonym für Qualität und Einzigartigkeit, die durch die lokale Produktion garantiert werden: der fassartige Sessel setzt sich aus 37 Teilen zusammen, die sorgfältig mit den anderen Elementen verbunden werden. Untergestell und Kopfteil der Rückenlehne werden ausgehend von drei Massivholzelementen hergestellt, die mit drei unterschiedlichen Radien gebogen werden. Jedes Element ist weiter in zwei geneigte Teile unterteilt, um die vom Dampfbiegen und Trocknen erzeugten Spannungen auszugleichen. Die zwei Teile werden schliesslich umgekehrt und angeklebt, wobei der Klebstoffauf beide Seiten
aufgetragen wird. Sämtliche Verbindungen werden aus dem gleichen Massivholz gewonnen, und die abschliessende Struktur wird von den
Tischlern von Cassina in minutiöser Handarbeit vollendet. Barreli ist auch in einer etwa 10% grösseren Version namens Taliesin erhältlich, die vom Autor für Herbert Johnsons Haus entworfen wurde.
CASSINA 623 LEWIS COFFEE TABLES

Die Lewis Coffee Tables sind niedrige Tische mit quadratischer Geometrie, die aus sechs Holzelementen gemacht sind: zwei waagrechte Platten, eine obere und eine untere, und vier senkrechte Scheidewände, die ineinandergesteckt werden, um Abstand und eine darunter befindliche Auflagefläche zu schaffen. Eine Komposition, die auf diese Weise eine dynamische Ganzheit mit den Platten erzeugt, die zu schweben scheinen. Eine entwerferische Intuition, mit der Wright die architektonischen Grenzen des Designs umkrempelt und einen alternativen Kodex für die Raumorganisation vermittelt.
CASSINA 601 ROBIE 1

Das strenge Design dieses Stuhls repräsentiert voll und ganz den entwerferischen Ansatz von Wright. Er ist in der Struktur mit den hohen Rückenlehnen und den senkrechten Holzpfosten erkennbar, die typisch für die Möbel der Prairie Houses des Architekten sind. Der Stuhl wurde für den Speisesaal des Hauses von Frederick C. Robie gestaltet, das zu den beeindruckendsten Gebäuden in der Geschichte der amerikanischen Architektur zählt. In den Intuitionen des Autors wird das Objekt zum Element, das den Bereich rund um den Esstisch definiert, der intimer wird und vom restlichen Zimmer abgetrennt ist.
Seine strenge Eleganz wird von Cassina unter strikter Beachtung des ursprünglichen Entwurfs reproduziert. Dabei greift die Firma auf die Verarbeitungen der hohen Tischlerkunst zurück, die die Qualität MedaMade in der Welt kennzeichnen.
CASSINA 607 TALIESIN 1

Ein Origami aus Holz. Ein Symbol für die entwerferische Reife und die überraschende Ästhetik von Wright. Er gestaltete diesen Sessel im Jahre 1949 für sein Anwesen mit Studio in Arizona, das den Namen Taliesin West trägt und heute Sitz der Frank Lloyd Wright Foundation ist. Eine Ikone, die die Orientierung des Autors hin zu raffinierteren Lösungen beweist, mit viel stärker gegliederten Kompositionsschemata, die sich in den schrägen Flächen und in der besonders stabilen Struktur zeigen. Dieser Stuhl wurde zum ersten Mal von 1986 bis 1990 produziert und ist durch eine komplexe Biegetechnik gekennzeichnet, die auf die berühmte japanische Papierfaltkunst verweist. 30 Jahre danach arbeitet Cassina das Originalprojekt im Einverständnis mit Frank Llyod Wright Foundation um. Handwerkskunst und Technologie treffen in der gekonnten Holzverarbeitung und im Komfort aufeinander, der durch die stärker geneigte Rückenlehne und die dickere Polsterung erhöht wird. Die neue Version ist auch in einer limitierten Auflage in drei Farben erhältlich, mit Innenbezug aus kurzhaarigem Leder im gleichen Farbton wie die Lackierung.
CASSINA 520 ACCORDO

Ein niedriger Tisch mit kühner, skulpturenhafter Form, den Charlotte Perriand anlässlich der ihr gewidmeten retrospektiven Ausstellung des Musée des Arts Décoratifs im Jahre 1985 entwarf. Der Tisch, der zu den letzten Werken der französischen Architektin und Designerin zählt, wurde als Unikat präsentiert. Das Original wurde anfänglich von Cassina neu aufgelegt, jedoch nur mit schwarz lackiertem Finish, zu dem sich heute neue, glänzende Farben wie China-Rot und Marron Glacé gesellen, als weitere Bestätigung für das stets aktuelle und zeitgemässe Wesen des Stücks. Die Kombination mehrerer Tischchen bietet die Gelegenheit, geometrische Systeme mit grosser Wirkung zu schaffen, die die Proportionen unterstreichen und ein völlig neues Gefühl der Schwerelosigkeit erzeugen. Die klaren, visuell dynamischen Formen, bieten sich für unterschiedliche Interpretationen mit extremer Nützlichkeit an und verwandeln das Objekt in einen primären Mittelpunkt für Zusammenkunft und Gastmahle.
CASSINA 530 GUERIDON J.M.

Ein Tischchen mit zahlreichen Funktionen, der 1953 von Charlotte Perriand für den Wohnsitz ihres Mannes Jacques Martin entworfen wurde, der damals Direktor der französischen Division von Air France in Tokio war. Das stapelbare Modell, von dem ursprünglich nur neun Exemplare produziert wurden, wird durch die traditionellen schwarz lackierten Holztabletts mit Ständer inspiriert, die zum Servieren der Speisen anlässlich offizieller Empfänge verwendet werden. Das individuelle Tischchen wurde aus einem einzigen gebogenen Blatt aus Alublech hergestellt und verfügt über zwei seitliche Öffnungen, die die Struktur leichter machten. Das Objekt ist ein Emblem der meisterlichen Handwerkskunst von Cassina und präsentiert sich in seiner aktuellen Version dank einer komplexen sartorialen Verarbeitung, die das Kernleder an die Struktur aus bedrucktem Glasfaserkunststoffanpasst.
CASSINA 528 INDOCHINE

Dieser Drehsessel stellt eine hölzerne Interpretation des Sessels LC7 aus Metallrohr dar und wurde von Charlotte Perriand im Jahre 1927 entworfen. In der Folge wurde er in die Gruppe von Einrichtungsgegenständen aufgenommen, die sie gemeinsam mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret für den Salon d’Automne im Jahre 1929 gestaltet hatte. Das Modell wurde 1943 in Vietnam entworfen, wobei die Materialien und handwerklichen Techniken zum Einsatz kamen, die während der Kriegszeit zur Verfügung standen. Zuerst war die Struktur mit drei Beinen ausgestattet, in der Folge dann mit vier. Das Modell spiegelt den flexiblen und genialen Ansatz der Autorin wider, die ihre Projekte oft an die verfügbaren Materialien und die Herstellungsorte anpasste. Cassinas Neuauflage von Indochine erfolgte unter vollumfänglicher Beachtung des ursprünglichen Entwurfs mit einer kostbaren Konstruktion aus Massivholz, die die exzellente Holzverarbeitung der Firma in den Vordergrund rückt.
CASSINA 527 MEXIQUE

Gehört zu den Tischen en forme libre, die zwischen 1938 und 1939 entwickelt wurden. Das abschliessende Projekt wurde 1952 für die Zimmer der Studenten der Maison du Mexique in der Cité Universitaire Internationale von Paris konzipiert. Die Struktur, die dazu ausgelegt ist, so wenig Platz wie möglich einzunehmen, sah die Möglichkeit vor, mehrere Stücke nebeneinander aufzustellen, um grössere und regelmässige Kompositionen zu schaffen. 1952 ersetzte die Autorin die Holzbeine durch Beine aus gebogenem Blech mit dreieckigem Querschnitt. 1956 wurde eine niedrige Version für die Galerie Steph Simon in Paris geschaffen.
Die grosse Dicke der Holzplatte, die sowohl aus Massivholz als auch mit glänzender oder matter Lackierung verfügbar ist, vermittelt immense Schönheit, während die Ränder ein Profil preisgeben, das perfekt die Form und Grösse der Hand hat. Heute werden neue Esstisch- Variante, 5 oder 6 plätzig hinzugefügt, eine Barversion und zwei neue Höhen für die niedrigen Tische. Überdies wurden neue Finish-Lösungen eingeführt, die die Kombinierbarkeit und Funktionalität der Tische noch weiter erhöhen.
CASSINA 531 MEXIQUE STOOL

Heute erweitert sich die Mexique-Familie: zusätzlich zu den neuen Tischvarianten (bzw. Esstische, zwei neue Höhen für niedrige Tische, eine Bar-Version) ergänzen sich zwei neue Hocker in zwei verschiedenen Höhen, 45 cm und 72 cm.
Die Sitzfläche „en forme libre“ aus Massivholz wird durch die Leichtigkeit der geometrischen Struktur der Beine, hervorgehoben. Das Produkt ist sowohl für den Wohn-als auch für Objekte geeignet.
CASSINA 526 NUAGE

Ein authentisches Wesen, das seiner Zeit voraus ist, kennzeichnet
das Projekt von Charlotte Perriand aus dem Jahre 1940, nachdem sie an den Wänden in Kyoto Regale gesehen hatte, die in Form einer Wolke angeordnet waren. Hieraus leitete Perriand ihre ganz persönliche Vorstellung von freier Modularität ab, die streng auf Funktionalität, Ästhetik und Nutzbarkeit des Objektes basiert. Das Prinzip der Kombinationsfähigkeit gestattet zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Räumen, indem es verschiedene Typologien preisgibt, die von Anrichten zu Behältermöbeln, von Bücherregalen an der Wand zu Hängekompositionen bis hin zu selbsttragenden Strukturen reichen, die man in der Zimmermitte aufstellen kann. Die Module mit Tür, die aus anodisiertem Aluminium und in einer umfangreichen Farbauswahl erhältlich sind, setzen die Vorstellungskraft frei und suggerieren ein visuelles Wechselspiel zwischen voll und leer.
CASSINA 512 OMBRA

Charlotte Perriand entwarf Ombra im Jahre 1953. Sie nahm dabei die formelle Struktur des gleichnamigen Sessels auf, der zur selben Zeit unter Verwendung gebogener Holzflächen entworfen wurde. Das Spiel der Resonanz zwischen dem Objekt und seinem Spiegelbild bringt die typische ästhetische Handschrift der Autorin zum Ausdruck, die maximale Funktionalität mit minimaler Struktur durch ein Design vereint, das durch höchste Begabung und ansprechende Eleganz geprägt ist. Die strengen Geometrien von Sitzfläche und Rückenlehne gestatten die Annäherung der Elemente, um eine kontinuierliche und unbestimmte Sitzlinie zu erzeugen. Der minimalistische Ansatz und die künstlerische Kreativität von Perriand offenbaren sich im Prinzip des absoluten Komforts, das dem Sessel zugrunde liegt. Er wurde von Cassina unter strikter Beachtung des authentischen Originalentwurfs neu herausgegeben.
CASSINA 517 OMBRA TOKYO

Charlotte Perriand zeichnete ein ikonisches Objekt, das ausdrucksStarck und raffi niert ist. Es wird aus einem einzigen Stück Eichensperrholz modelliert, das nach der japanischen OrigamiTradition geschnitten, gefaltet und gebogen zu sein scheint. Das Modell wurde zum ersten Mal im Jahre 1953 ausgestellt, und seine schmale Sitzfläche stand für eine noch nie vorher dagewesene Innovation. Die stapelbare, leichte und funktionale Struktur enthält die perfekte Synthese aus Geste, Form und Technik und wird zur reinen Ausdrucksform für das Wesen der Autorin. Die von Cassina eingesetzte Bautechnik formt die Materie, in der der Originalentwurf und seine unvergängliche Persönlichkeit respektiert werden.
CASSINA 515 PLANA BEISTELL-TISCH

Ein Beistelltisch aus Massivholz, der durch extreme technologische
Komplexität und die formelle Einfachheit des Designs gekennzeichnet
ist. Er wurde 1969 für die japanische Botschaft in Paris gestaltet.
Seine Synthese hat ihren Ursprung in der starken Emotion, die
Charlotte Perriand empfand, als sie zufällig einen gewaltigen
Felsblock sah, dessen Gewicht durch die natürliche Abschleifung
durch die Erosion des Meeres erheblich gemindert worden war.
Hieraus leiten sich die Dicke der Tischplatte und die konkave
Ausformung des Randes ab, die dem Modell eine starke ästhetische
Konnotation und ein Gefühl grosser Leichtigkeit vermitteln. Der
Gegensatz zwischen der figurativen Wirkung und der rationalen
Wahrnehmung des tatsächlichen Gewichts definiert die Einzigartigkeit
dieses Möbelstücks. Dank der komplizierten Fertigungstechniken
widersteht es den Verformungen, denen Holzstrukturen im Laufe der
Zeit normalerweise unterliegen.
CASSINA 514 REFOLO

Ein Modulsystem mit einfachen und essentiellen Volumen, das Charlotte Perriand 1953 in Tokio erdachte, das jedoch auch heute noch eine aussergewöhnliche Aktualität aufweist. Die Recherche und die Gestaltung des Projekts basierten auf der Priorität der funktionalen Rolle und führten die Autorin zu einer formellen Vereinfachung mit deutlich orientalischer Inspiration. Die Fläche besteht aus einem Gitter aus 19 parallel angeordneten Leisten mit Finish aus Esche Natur oder schwarz gefärbt, mit zwei oder drei Füssen und auf einer Höhe, die für eine vielseitige Verwendung ausgelegt ist. Die Kissen sind auf harmonische Weise durch ein einfaches Befestigungssystem integriert, das deren freie Positionierung an jeder beliebigen Stelle gestattet, ganz nach Geschmack und Anspruch. Ideal für Ambiente, die tagsüber genutzt werden und für Relax-Bereiche. Refolo bietet eine Vielzahl an Konfigurationen und Verwendungen, die zum Ausruhen und für die Konversation geeignet sind.
CASSINA 513 RIFLESSO

Das Behältermöbel Riflesso, das seit 2004 in der Kollektion vorhanden ist, wird durch eine neue Variante bereichert, die von Perriand zusammen mit dem Verleger Steph Simon 1958 ausgearbeitet wurde. Ähnlich wie bei den Table en forme, die ebenfalls in den 30-er Jahren entworfen und in den 50-er Jahren mit einer reiferen Konfiguration neu angeboten wurden, ist dieses Mehrzweckstück durch Holzflächen mit abgerundeten Kanten gekennzeichnet. Diese wurden durch den japanischen Einfluss inspiriert, der in den Projekten der Autorin häufig wiederkehrt. Wie bei allen Einrichtungsobjekten, die in diesem Zeitraum produziert wurden, wird die Ausdrucksstärke des authentischen Materials zum bestimmenden Element, das weiche und besonders elegante Formen definiert, die sofort die Blicke anziehen.
Das Modell wurde ursprünglich in einer einzigen Grösse und in zwei Höhen angeboten, ausschliesslich mit schwarzer Lackierung, während die neue Version grösser ist. Sie ist ausschliesslich mit Finish aus Mahagoni und Türen aus eloxiertem Aluminium in den Farben Natur und Schwarz erhältlich.
CASSINA 529 RIO

Der derzeit nur in einer Grösse erhältliche Sofatisch Rio wurde von Perriand anfänglich in zwei verschiedenen Grössen entworfen.
Zwischen 1962, dem Entwurfsjahr, und 1967 passte die Autorin das Modell an und erweiterte das Volumen für die Version, die für die japanische Botschaft in Paris bestimmt war. Seine ungewöhnliche Schönheit und seine starke Funktionalität machen ihn zu einem echten Dekorationsstück, das durch sechs Spalten mit unterschiedlichem Radius gekennzeichnet ist, die versetzt zueinander angeordnet sind. Sie erzeugen einen äusseren Rand aus gegliedertem Massivholz und eine zentrale Öffnung, die wie ein räumlicher Schwerpunkt konzipiert ist. Cassina sorgte im Jahre 1962 für eine Neuaufl age des Modells und reproduziert es dank dem ausserordentlichen Können der Handwerker in Meda in seiner Originalform.
CASSINA 535 TABLE A PLATEAU INTERCHANGEABLE

Das erste Exemplar dieses Tisches wurde im Jahr 1937 für das Pariser Studio von Charlotte Perriand in Montparnasse hergestellt.
Der Basisaufbau des Tisches mit austauschbarer Tischplatte wurde aus drei Beinen mit kreisrundem Querschnitt in schwarz gebeiztem Eschenholz hergestellt und ist verbunden mit drei Kreuzstücken, auf denen die Tischplatte aus Marquiña oder Carrara-Marmor ruht.
Dieses Projekt wurde für verschiedene Anwendungen entworfen. Seine Platte kann je nach Bedarf ausgetauscht werden. Tatsächlich ist das Modell bei vielen anderen Projekten von Charlotte Perriand zu finden. Er wurde zum Beispiel in Japan in den 40-er Jahren mit örtlichen Materialien hergestellt, um geflochtene Oberflächen oder Ablagen zu erzeugen, und in den 50-er Jahren wurde er in Wohnbereichen der Appartements in der Unité d’Habitation in Marseille benutzt.
CASSINA 525 TABLE EN FORME LIBRE

Charlotte Perriand beginnt 1928 mit dem Entwurf einer Reihe von Tischen en forme libre (in freier Form) für ihr Atelier in Montparnasse, die Ende der 50er Jahre mit der Galerie Steph Simon in Produktion gehen. Die kantenfreien, abgerundeten und asymmetrischen Formen passen sich auch an kleine Räume an und können bis zu 8 Personen Platz bieten. Die Struktur weist drei zylinderförmige Stützen auf: eine grössere und zwei kleinere. 2011 sorgt Cassina für eine Neuauflage des Modells und verringert den Platzbedarf der Beine, um eine neue Dimension zu bieten, die zur Geselligkeit einlädt. Der Massivholztisch ist auch in einer vollkommen lackierten Version mit Glanz- oder Mattfinish erhältlich.
Der Tisch besteht aus Planken mit sichtbaren seitlichen Verbindungen, die das meisterhafte Geschick der Firma bei der Holzverarbeitung bezeugen. Leichte Abweichungen und Unregelmässigkeiten sind typische Merkmale des Holzes, die zur Hervorhebung dessen natürlicher Schönheit beitragen.
CASSINA: 523 TABOURET MÉRIBEL / CASSINA: 524 TABOURET BERGER

Beide werden durch die Berge inspiriert. Einer hat seinen Namen von den Hirten der Alpen, die diese Art von Hocker zum Melken verwendeten, der andere vom französischen Ort, den Perriand so liebte. Diese Einrichtungsobjekte heben sich durch die Ehrlichkeit ihrer einfachen Formen und durch die Konkretheit hervor, die vom Material und von der Funktion ausgedrückt wird. Die gedrechselte Sitzfläche ist sowohl beim Tabouret Bergere mit den stilisierten Beinen kombiniert – die niedrige Variante hat drei Beine aus handgedrechseltem Massivholz – als auch bei der hohen Version Tabouret Méribel, der drei kantig geschnittene Beine aufweist.
Diese kleinen Meisterwerke werden von Cassina dank sorgfältiger handwerklicher Verarbeitung produziert, die der Authentizität des Projekts ihre Ehre erweist. Sie können einzeln oder in originellen Kompositionen verwendet werden. Der Einsatz des Massivholzes kommuniziert ein angenehmes Gefühl der Weiche, mit der Fortsetzung der Maserung zwischen Platte und Rand.
CASSINA 522 TOKYO CHAISE LONGUE
Ein Stück Designgeschichte, anhand dessen die Firma Cassina ihr ausserordentliches Können bei der Holzverarbeitung unter Beweis stellt.
Ein unveröffentlichtes Projekt aus dem Jahre 1940, das von Charlotte Perriand während ihres Aufenthalts in Tokio verwirklicht wurde. Für die Umgestaltung der berühmten Chaiselongue LC4 wurde dabei Bambus verwendet. Die organische, geschwungene und einladende Form wurde ausser aus Bambusholz auch aus Teakholz neu aufgelegt.
Die Liegefläche besteht aus 12 gebogenen Holzstreifen und einer Wiege aus Holzstreifen aus dem gleichen Material, die durch kostbare Verbindungselemente aus satiniertem Messing vereint werden. Die ergänzenden Matten, die zur Verwendung im Freien geeignet sind, sind in unterschiedlichen Farben erhältlich, damit Veranda, Terrasse oder Outdoor-Bereiche geschmackvoll eingerichtet werden können.

CASSINA 511 VENTAGLIO

Ein revolutionäres Möbelstück mit Mehrzweckcharakter, das sich aufgrund seiner Form und Verwendung auf einzigartige Weise von allen anderen Tischen unterscheidet. Eine vollendete Synthese der Lebenskunst von Charlotte Perriand. Die Struktur entsteht aus der einfachen und gleichzeitig perfekten Montage von vierzehn Latten, die nebeneinander gelegt und in Cassinas Tischlerei gekonnt zusammengesetzt werden. Die einzelnen Elemente vereinen sich in einem strukturellen Komplex, der besonders elegant und vielseitig ist und in jedem Amiente auf dynamische und innovative Weise interpretiert werden kann. Als Esstisch kann Ventaglio bequem 5 bis 9 Personen Platz bieten, je nach Raumbedarf des mittleren Abschnittes. Als Schreibtisch kann seine unregelmässige Form einer unterschiedlichen Anzahl von Personen Platz bieten, je nachdem, wie
viel Platz Computer und Arbeitsinstrumente einnehmen.
CASSINA 837 CANAPO

Eine einzigartige Edition, die dank der minutiösen philologischen Rekonstruktion eines Projekts von Franco Albini durch Cassina weltweit exklusiv entwickelt wurde. Albini wurde 2008 als erster italienischer Vertreter in die Kollektion „I Maestri“ aufgenommen. Das 1945 entworfene Modell lebt heute mit der gleichen Aktualität und Ausdruckskraft des Originals weiter, in einer Neuinterpretation, die der Philosophie des Autors und seiner Vision des Gleichgewichts in der Bewegung treu bleibt. Die analytische Zerlegung des Objekts öffnet sich gegenüber der industriellen Herstellung und schafft eine perfekte Vereinigung zwischen Handwerk und Technologie, die durch die Eleganz der geschwungenen Linie und dem prägenden Charakter der Verbindungselemente bezeugt wird. Die Struktur mit den Holzbögen gibt weiche, schwerelose Formen preis, die das Können
der Kunsttischlerei Cassina´s in eine authentische Einladung zum Entspannen verwandeln.
CASSINA 833 CAVALLETTO

Die auf entgegengesetzten Spannungen basierende Struktur gibt den Effekt eines anscheinenden Provisoriums preis, der dank der Reduzierung des Volumens und des Gewichts der Elemente erzielt wird. Das Teil wird durch zwei Zugstangen aus brüniertem Messing zusammengehalten, die auch als Verstrebungen fungieren. Der heikle Montagevorgang, der von Cassinas Tischlern nach allen Regeln der Kunst ausgeführt wird, ist die Zusammenfassung der Exzellenz von MedaMade und bietet eine besonders raffinierte formelle Auslegung.
Eine Ansicht von Eleganz, bei der die Liebe zum Detail durch die metallischen Kleinteile und die Einfassung rund um den Tisch noch mehr betont wird.
CASSINA 834 CICOGNINO

Ikonisches Design mit raffi niertem und essentiellem Geschmack. In seiner spielerischen Form vermittelt dieses Tischchen ein beruhigendes Gefühl der Vertrautheit. Franco Albini entwirft einen Tisch, dessen Struktur er auf wenige einfache Elemente reduziert: Die drei schmalen Stützbeine, die Auflagefläche mit 40 cm Durchmesser und das Holzlaminat, das ihn wie ein Tablett umrahmt. Einer der Beine kann im Verhältnis zu den anderen auf die doppelte Länge ausgezogen werden und läuft zu einem praktischen
Handgriffaus, mit dem das Objekt ganz einfach verschoben werden kann. Die Tischfläche hingegen verbindet die verschiedenen Teile und erhöht die Wahrnehmung von Gleichgewicht und Stabilität. Die Liebe zu den Details und die originelle Form verleihen dem Stück grosse Ausdruckskraft und stilistische Fülle in sämtlichen Einrichtungskontexten.
CASSINA 835 INFINITO

Ein extrem flexibles Bücherregal, das bis ins Unendliche kombiniert werden kann. Zum Aufstellen an der Wand oder in der Zimmermitte als Trennelement. Franco Albini entwirft es zwischen 1956 und 1957 mit einer Struktur, die durch Pfosten aus Massivholz, mehrfachen Regalböden und Behältermöbeln mit Türen oder Klapptüren definiert wird. Dank der industriellen Fertigung der verschiedenen Teile führt Cassina ab 2008 zahlreiche unterschiedliche Lösungen auf dem Markt ein, die ausgehend von den gewählten Strukturen und Komponenten zusammengestellt werden. Das Objekt erfordert keine Wandmontage und kann daher auf beiden Seiten zur Unterbringung von Büchern verwendet werden oder bietet anderen Behälterlösungen Platz. Die verstellbaren Pfosten werden durch Druckwirkung zwischen Boden und Decke befestigt, während ein Bohrungssystem die Anbringung von Regalböden und Behältern mit unterschiedlichen Höhen erlaubt. Das Möbelstück wird derzeit mit Finish aus Esche Natur, Esche schwarz gefärbt und amerikanischer nussbaum neu
herausgegeben.
CASSINA 832 LUISA STUHL

Der kleine Sessel Luisa entstand aus einer Recherche, die fünfzehn Jahre dauerte und auf die Gestaltung eines Archetyps ausgerichtet war, der die essentiellen Elemente des Stuhls und seine möglichen Verwendungen innerhalb des Heims identifizieren sollte. Ein ideales Modell, bei dem Franco Albini die Poesi der „Substanz in der Form“ zum Ausdruck bringt, indem er die Dicke der einzelnen Holzelemente an den Verbindungsstellen zwischen den Teilen erhöht. Nach verschiedenen Perfektionierungsmassnahmen wurde dem Autor für die letzte endgültige Version, die 1955 vorgestellt wurde, die Auszeichnung Compasso D’Oro ADI verliehen. Die Struktur repräsentiert eine formelle Synthese, bei der Sitzfläche und Rückenlehne aus zwei geometrischen Flächen bestehen, die auf einer schmalen Holzstruktur mit seitlichen Ständern aufliegen. Luisa ist ein zeitloses Objekt, das aus Technik und reiner Materie gemacht ist. Es
wurde von Cassina dank der ausserordentlichen Fähigkeiten bei der Holzverarbeitung weltweit exklusiv neu aufgelegt.
CASSINA 840 STADERA

Der von Franco Albini entworfene Schreibtisch besteht aus zwei nebeneinander angeordneten trapezförmigen Tischplatten, einer Haupt- und einer Nebenplatte, die durch eine einzige Basis aus Stahl gestützt werden. Das Spiel mit den Gleichgewichten ist durch die Fülle der Tischplatte gekennzeichnet. Die zwei Platten weisen unterschiedliche Dicken und eine Umrahmung als Randeinfassung auf. Der Tisch kann mit einem Lederbezug versehen werden, der auf die Hauptplatte gelegt wird, um die haptische und visuelle Erlesenheit zu unterstreichen. Das Gestell mit nur einem Bein verleiht der Struktur den Effekt scheinbarer Instabilität. Durch das Gleichgewicht, das die unterschiedlich gewichteten Arme erzeugen, erinnert sie an die Form der römischen Waage, die dem Tisch seinen Namen gibt.
CASSINA TISCH 839 TL3

Franco Albini entwirft diesen Tisch unter Verwendung des Streben Elements, das für die Bücherregale Veliero und Infinito bereits in seiner vollendeten Form eingesetzt wurde. In diesem Fall fungieren die Beine als Pfosten und präsentieren sich als Einzelblöcke, die entlang der gesamten Oberfläche gedrechselt sind, unter Ausnahme des quadratischen Abschnittes, an den der horizontale Querträger angehängt wird. Der Holzkeil über jedem Parallelogramm erzeugt einen Abstand zwischen den Holzträgern und der Tischplatte, die aufgrund ihrer extremen visuellen Leichtigkeit in der Luft zu schweben scheint. Die Verbindung zwischen den senkrechten Pfosten und den geformten horizontalen Trägern wird durch sichtbare Schrauben hervorgehoben, die das Konzept der Zerlegbarkeit unterstreichen, das dem Projekt zugrunde liegt. Die Neuauflage von Cassina, die zusammen mit der Albini-Stiftung auf Grundlage der ArchivZeichnungen ausgearbeitet wurde, sieht Kristallglasplatten vor, die einen Einblick in die hohe Tischlerkunst gewähren.
CASSINA 836 TRE PEZZI

Tre Pezzi wurde von Franco Albini im Jahre 1959 zusammen mit Franca Helg entworfen, seiner emsigen Mitarbeiterin, die ihm bei dieser modernen Neuinterpretation der klassischen Bergère zur Seite stand. Die Struktur verbindet die tiefe Sitzfläche, die ringförmige Nierenstütze und die halbmondartige Kopfstütze miteinander, wobei die Identität und die reine Geometrie jedes einzelnen Elements auseinandergehalten wird. Die gepolsterten, breiten und einhüllenden Formen vereinen essentiellen Stil und ein Gefühl extremer Behaglichkeit. Der Rahmen aus Metallrohr wurde durch die Rohre von Baugerüsten inspiriert, und die seitliche Biegung der Armlehne erinnert an die Handläufe in der Mailänder U-Bahn, die von den gleichen Autoren entworfen wurden. Das Ergebnis ist ein brandaktueller Sessel mit Bühnenpräsenz, der von Cassina unter getreuer Beachtung des ursprünglichen Entwurfs neu herausgegeben wurde.
CASSINA 838 VELIERO

Ein Bücherregal, das die Gesetze der Statik herausfordert und die Konventionen des Gleichgewichts kühn überschreitet. Ein echtes Manifest der planerischen und baulichen Fähigkeiten von Cassina. Nach einer langen Zeit des Studiums und der Überarbeitung, sowie dank des Einsatzes der fortschrittlichsten Technologien wurde der Prototyp editiert, den Franco Albini im Jahre 1940 als einziges Exemplar für seinen Mailänder Wohnsitz gebaut hatte. Die Beachtung des authentischen Wesens des Projekts mit seiner starken experimentellen Prägung und seinem überraschend linearen Design bewahrt die Poesie der Entwendung der Struktur von der Basis, indem atmosphärische Intervalle von Luft und Licht geschaffen werden, dank derer es den Anschein hat, als ob die Bücher und Objekte im Raum schweben würden. Cassina gibt auf diese Weise der Design-Kultur eines ihrer ikonischsten Stücke zurück, das nunmehr in den Status eines Kunstwerks erhoben wurde, das in der Moderne neu auflebt und dabei seinen ursprünglichen Zauber bewahrt. Jetzt auch in einer exklusiven limitierten Edition in Esche schwarz gebeitzt, mit Spitzen und Metall-Elemente in Inox erhaeltlich.
CASSINA SESSEL 721 ANTROPUS

Antropus entstand gegen Ende der 40er Jahr anlässlich der Aufführung der Komödie „The skin of our teeth“ (La Famiglia Antropus) von Thornton Wilder am Piccolo Teatro in Mailand, mit deren Bühnengestaltung Marco Zanuso beauftragt worden war.
Mit Arflex gestaltet der Architekt einen Sessel, der vollkommen mit Schaumgummi überzogen ist, einem Material, das zur damaligen Zeit als besonders innovativ galt und aufgrund seines ausdrucksStarcken, ergonomischen und industriellen Potentials im Wohnbereich Einzug hielt. Die heutige Version aus Polyurethanschaum gestattet die Modellierung von Rückenlehne und Sitzfläche, die sich durch breite, bequeme Formen auszeichnen und durch das reine und geschwungene Profil der Seitenpaneele abgegrenzt werden. Derzeit bietet Cassina dieses Modell auch in einer Kult-Edition mit rotem Stoffbezug an.
CASSINA 720 LADY SESSEL

Der Sessel bzw. das Sofa Lady ist eine Ikone des italienischen Designs der 50er Jahre und besticht durch seine ausserordentliche bauliche Aktualität. Sie stehen für absolute Innovation auf stilistischer, materieller und technologischer Ebene. Es handelt sich nicht nur um den ersten Sessel aus Polyurethanschaum und Schaumgummi, mit seiner Sitzfläche führt er auch ein Federungssystem mit verstärkten elastischen Gurten für höheren Komfort ein, während die dünnen Metallbeine die Leichtigkeit der Formen betonen. Alle Strukturelemente integrieren sich in das Gesamtbild, das aus
Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen besteht und das Modell zu einem echten Meisterwerk Made in Italy machen. Es wurde bei der 9. Mailänder Triennale im Jahre 1951 mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Cassinas Neuauflage unterstreicht die Ästhetik von Lady mit zeitgemässem Geschmack. Das Modell ist nun in einer Auswahl an kostbaren Stoffen erhältlich, darunter einige, die der Feder von Designer Raf Simons entstammen.
CASSINA 722 WOODLINE

Ein Sessel mit entschlossenem und strengem Design, der von Zanuso nach einer Recherche zu den Möglichkeiten entwickelt wurde, ein Sitzelement an einer Tragestruktur aus Holz zu verankern.
Die Studie wurde anfänglich im Jahre 1949 für den internationalen Designwettbewerb am New Yorker MoMA durchgeführt und in der Folge im Jahre 1964 wieder aufgenommen, wobei auf die fortschrittliche Technologie von Arflex gesetzt wurde. Das Holzskelett wurde ausgehend von einer Matrize entworfen, die auf der Geometrie des Kreises basiert und der Sitzfläche eine elegant-formelle Ästhetik verleiht. Erhältlich in einer Kult-Edition mit Struktur aus Nussholz, Rückenlehne und Sitz aus natur Kernleder und Polsterung aus tabakfarbenem Leder.
Download Dokumentation
Bruno Wickart AG, Zug – spezialisierter Fachhandelspartner von Cassina im Raum Zug, Luzern und Zürich
Bruno Wickart AG und Cassina pflegen eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das Bruno Wickart Sortiment beinhaltet mehrere Cassina-Neuheiten, Bestsellers und Ikonen wie die Le Corbusier Serie von der LC4 Le Corbusier Liege bis zu den Klassiker-Sesseln LC 1-3, LC 1 und LC 3 sind auch outdoor tauglich, den Utrecht Sessel von Thomas Rietveld, das Met Sofa von Piero Lissoni, Sofa Otto (8), Mex und Mex Cube von Piero Lissoni, Maralunga von Vico Magistretti, Myworld von Philippe Starck, Aspen von Jean-Marie Massaud, Volage EX-S von Philippe Starck, Nest von Piero Lissoni, Beam Sofa System von Patricia Urquiola, den Stuhl Caprice von Philippe Starck, den originellen Wink Sessel von Toshiyuki Kita, Tokyo Chaise Longue von Charlotte Perriand, die Klassiker Black Red and Blue von Gerrit T. Rietveld, die Cap Stühle und Armlehnstühle sowie Lounge von Mario Bellini, die Beistelltische nove (9) mit Marmor oder Glas von Piero Lissoni, Tapeten Atacama oder Maglia, den Gender Sessel von Patricia Urquiola, den Boboli Sessel von Rodolfo Dordoni, den Props von Konstantin Grcic, Guéridon J.M. von Charlotte Perriand, aber auch Beistell- und Konsolentische Mexique, Rio, Torei, uvm.
CASSINA – HISTOIRE
Dans un dialogue continu entre le passé, le présent et l’avenir, Cassina fabrique les modèles de style conçus par les architectes du 20e siècle avec la collection I Maestri, où les meubles du Corbusier, de Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand, Charles Rennie Mackintosh, Gerrit Thomas Rietveld, Franco Albini, Frank Lloyd Wright et Marco Zanuso sont réédités – en respectant attentivement les dessins et les concepts fonctionnels originaux – et réactualisés en fonction des évolutions technologiques. Et c’est aussi l’entreprise qui produit les ouvrages de référence du design contemporain depuis les années 1950 jusqu’à nos jours, signés par quelques-uns des plus importants concepteurs internationaux. Aujourd’hui, Cassina continue d’envisager l’avenir du design avec audace, passion, curiosité, et une approche ouverte et globale. Cassina confirme sa capacité exclusive d’aménager les espaces salon et salle à manger de la maison de manière complète et emblématique à travers The Cassina Perspective : un concept, une philosophie, une pensée consciente et futuriste ; un horizon large et détaillé de configurations, où les produits d’une âme innovante et les icônes de la modernité créent ensemble des ambiances authentiques, accueillantes, personnelles, en dialoguant suivant un code d’excellence conceptuelle, de sensibilité formelle, de solidité et d’autorité culturelle.
