
Design U. Berger, E. Peduzzi Riva, H. Ulrich, K. Vogt
Aussergewöhnliches Design, unbegrenzte Ausbaumöglichkeiten, maximale Funktionalität und ausgeprägter Sitzkomfort machen das 1972 erschaffene DS-600 System zu einer Ikone. Element-Garnitur mit unbegrenzten Ausbaumöglichkeiten: Eine beliebigen Anzahl von Polstersegmenten werden per Reissverschluss miteinander verbunden. Damit lassen sich sowohl sehr freie, mobile, als auch konventionelle Möblierungskonzepte realisieren. Stützende und daunenweiche Polsterung für legendären de Sede-Sitzkomfort. Das Hockerelement ergänzt die legendäre Sitzschlange um ein Zwischen- und Abschlusselement.

DE SEDE DS-600: Eine Erweiterung unserer Ikone

Unser sogenannter Tatzelwurm DS-600 verkörpert den de Sede Lifestyle seit mehr als 45 Jahren. Mit seinen beliebig erweiterbaren modularen Elementen ging er um die Welt und fand sogar einst den Platz im Guinness Buch der Rekorde, als längstes Sofa der Welt.
Das weltbekannte Sofa ist nicht nur in hochwertigem de Sede Leder verfügbar, sondern auch in unseren Indoor- und Semi-Outdoor Stoffen und dem neuen de Sede Samtstoff VELOUR.
Das DS 600 erobert die Welt

Schlaghosen & Miniröcke, ABBA & David Bowie, Digitaluhren & Videospiele, Andy Warhol & seine Portraits – das Jahr 1972 war legendär und steht bis heute für die Aufbruchsstimmung der Revolutionäre. Und mittendrin entstand das wohl berühmteste Sofa unserer de Sede Manufaktur: das DS-600.
Mit seiner aussergewöhnlichen und innovativen Formgestaltung ging das DS-600 um die Welt. Das liebevoll „Tatzelwurm“ genannte Objekt hielt Einzug in die Wohnzimmer von Tina Turner, Jerry Hall und Mick Jagger und wurde zum kultigen Requisit in zahlreichen James Bond-Filmen. Auch die legendäre New Yorker Disco „Studio 54“ schmückte sich mit dem Szene-Sofa.
Aber wie kommt man auf die Idee, so ein Sofa zu entwerfen?

Lesen Sie weiter und kommen Sie mit uns auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1972.
Die Entstehungsgeschichte des DS-600 passt in das Verständnis und die Logik unserer Manufaktur: Mit neuem Denken und beständiger Qualität auf Bewährtes setzen.
Alfred Hablützel, in den Siebziger Jahren Werbeberater bei de Sede, ärgerte sich damals über seine Branche: Das vertraute Erbe der Schweizer Möbelbranche wurde kaum hinterfragt. Hablützel wollte mehr und schlug vor, nach Designern zu suchen, die sich gegen das Konventionelle stellten und bereit waren, neue Wege zu gehen.
Wohnlandschaft statt Polstergarnitur

Schnell war ein Designer-Kollektiv gefunden: Eleonore Peduzzi-Riva, Ueli Berger, Klaus Vogt und Heinz Ulrich wurden damit beauftragt, nach Alternativen zur konventionellen Polstergarnitur zu suchen. Kurzum: Mit der Kreation einer grosszügigen Wohnlandschaft die bisherige Inneneinrichtung zu revolutionieren. Einzige Bedingung an die Designer; Die neue Kreation muss für die serielle Produktion taugen.
Zellen, Kapseln und Waben

Das Designer-Quartett liess sich auf viele Ideen ein – auf Objekte aus der Raumfahrt ebenso wie auf organische Strukturen wie Zellen oder Waben: Was taugt zu einer unkonventionellen Wohnlandschaft? Nach unzähligen Sitzungen kam das Designer-Kollektiv auf die Idee die Sofa Garnitur nicht aus einem Teil, sondern aus vielen einzelnen Elementen zu bauen. Dabei sollten sich diese, ob nach aussen oder innen gewölbt, beliebig bewegen oder erweitern lassen.
Die Geburt des Tatzelwurms

Die Idee mit den einzelnen Elementen war ein genialer Einfall. Doch die Transformation in ein Ledermöbel war schwieriger als angenommen. Durch den Bau unzähliger Prototypen reifte die Idee zum DS-600: Ein modulares Modell bestehend aus einzelnen Elementen, welche sich durch einen intelligenten Reissverschluss zu vielseitigen Anordnungen aneinanderreihen lassen.
Eine Werbeanzeige aus früheren Zeiten: DS-600 bei der Ausstellung Grün 80 – Rendezvous zweier Riesen.
Das DS-600 erobert die Welt
Das DS-600 entwickelte sich rasant zum Trendsetter: Jeder wollte den Tatzelwurm – und damit das unbeschwerte freie Lebensgefühl in die eigenen vier Wände holen. Bis heute ist das DS-600 einer unserer beliebtesten Bestseller.
Aber nicht nur zu Hause, auch in berühmten Hotels lädt das DS-600 die Gäste dazu ein, sich auf die weichen Sofaelemente fallen zu lassen und von den Reisestrapazen zu erholen. Bekannte Häuser sind das Hotel „Les Roches Rouges“ in St. Raphaël an der Côte d’Azur, das „Ludow Hotel“ an der Lower East Side in New York oder das „Hôtel des 3 Vallées“ in Courchevel in den französischen Savoien.
Bruno Wickart AG, Zug – spezialisierter Fachhandelspartner von DE SEDE im Raum Zug, Luzern und Zürich
Bruno Wickart AG und DE SEDE pflegen eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das Bruno Wickart Sortiment beinhaltet mehrere DE SEDE -Neuheiten und Bestsellers.
