Der Panton Chair: Ein Symbol für Designrevolution
Es gibt wenige Designobjekte, die so ikonisch sind wie der Panton Chair. Dieses Meisterwerk, das aus der kreativen Feder von Verner Panton stammt, ist nicht nur ein Stuhl, sondern ein Kunstwerk, das die Grenzen des Möbeldesigns neu definiert hat. Bei Bruno Wickart AG sind wir stolz darauf, Teil dieser Designgeschichte zu sein und unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, dieses Stück Tradition und Innovation zu erleben.
Vitra und die Kunst des Möbeldesigns
Vitra, der renommierte Möbelhersteller, hat sich stets dafür eingesetzt, die Grenzen des Designs zu erweitern. Mit ihrer Home Collection und Office Collection bieten sie eine beeindruckende Palette von Möbeln, die sowohl funktional als auch ästhetisch sind. Der Panton Chair, ein weltbekanntes Sitzmöbel, ist ein perfektes Beispiel für Vitras Engagement für Exzellenz und Innovation.
Ein Stuhl, viele Geschichten
Der Panton Chair ist nicht nur ein Stuhl. Er ist ein Zeugnis der kreativen Vision von Verner Panton und der technischen Brillanz von Vitra. Entworfen in den 1960er Jahren, war dieser Stuhl seiner Zeit weit voraus. Mit seiner geschwungenen Form und dem Fehlen von Beinen war er revolutionär und ein mutiger Schritt weg von traditionellen Wohn- und Büromöbeln. Heute, Jahrzehnte später, bleibt der Panton Chair ein begehrtes Objekt für Designliebhaber weltweit.
Vitra Campus: Ein Paradies für Designenthusiasten
Für diejenigen, die die Welt des Designs in all ihrer Pracht erleben möchten, ist der Vitra Campus in Weil am Rhein ein Muss. Hier können Besucher das Vitra Haus besichtigen, ein weiteres Meisterwerk moderner Architektur, und die neuesten Vitra-Neuheiten entdecken. Es ist ein Ort, der jeden Architekturliebhaber in Erstaunen versetzt und ein Beweis für Vitras unermüdliches Streben nach Perfektion.
Warum Bruno Wickart AG?
Bei Bruno Wickart AG glauben wir an die Kraft des Designs, Räume zu transformieren und das Leben der Menschen zu bereichern. Unsere Partnerschaft mit Vitra ist ein Beweis für unser Engagement für Qualität und Innovation. Wenn Sie das Beste im Interior Design suchen, laden wir Sie herzlich ein, unseren Bruno Wickart Showroom in Zug zu besuchen. Entdecken Sie die Magie des Designs und lassen Sie sich von den Möglichkeiten inspirieren, die Ihr Raum bieten kann.
Formularbeginn
Formularende
«Eines Tages war Rolf [Fehlbaum, Sohn der Gründerfamilie von Vitra] bei uns zu Besuch und entdeckte ein Modell des Panton-Stuhls. Das Modell war nicht stabil genug, um darauf zu sitzen. «Warum wird dieser Stuhl eigentlich nicht hergestellt?», fragte Rolf. Meine Antwort: «15 bis 20 Fabrikanten versuchten es, aber haben aus verschiedenen Gründen die Produktion abgelehnt.» Ein sehr bekannter amerikanischer Designer – nicht Eames – sagte, «man darf so etwas nicht «Stuhl» nennen – das ist zum Sitzen ungeeignet.» Rolf rief sofort einen Techniker, Manfred Diebold, von Vitra an. […] Ohne Rolf kein Panton Chair.»
– Verner Panton
Die Geschichte des Panton Chair hatte schon Jahre früher begonnen: Der dänische Designer Verner Panton entwickelte die Idee zu einem freischwingenden Kunststoffstuhl Ende der 1950er-Jahre, aber kein Hersteller zeigte Interesse an dem gewagten Entwurf. Willi Fehlbaum, der Gründer von Vitra, fand die Idee interessant, sah aber zunächst keine Realisierungsmöglichkeit. Als aber Rolf Fehlbaum und der Leiter der Produktentwicklung, Manfred Diebold von einem Besuch bei Verner Panton zurückkamen und begeistert berichteten, stimmt er zu.
So startete Vitra mit Verner Panton im Jahr 1963 die Entwicklung einer der auffälligsten und bekanntesten Ikonen im Stuhldesign des 20. Jahrhunderts. Sie entpuppte sich als kaum zu bewältigende Herausforderung, galt es doch, die kühnen Formvorstellungen des Designers mit den Möglichkeiten der Kunststofftechnik und den produktionstechnischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Es folgten Jahre des Forschens, des Ausprobierens, des Fallenlassens und des Erarbeitens von Prototypen – anhand von zehn Prototypen aus handlaminiertem, glasfaserverstärktem Polyester wurde schliesslich die endgültige Form des Stuhls definiert. Verner Panton und die Entwickler von Vitra arbeiteten sich hartnäckig und unbeirrt voran, auch an Abenden und Wochenenden.
1967 konnte der Panton Chair in einer kleinen Vorserie von knapp 150 Stück aus kaltgepresstem, fiberglasverstärktem Polyester hergestellt werden. Er war damit der erste aus einem Stück geformte Vollkunststoffstuhl der Geschichte, der als so genannter Kragstuhl oder Freischwinger realisiert werden konnte. Mit seiner skulpturalen Form und den für Panton typischen kräftigen Farben erregte er viel Aufsehen. Die Nachfrage konnte mit dem teuren und aufwendigen Verfahren nicht befriedigt werden. So wurden weitere Tests mit einem neuen Polyurethan-Hartschaum der Firma Bayer vorgenommen und 1968 startete mit diesem Material die eigentliche Serienfertigung in einem Gussverfahren. Das erlaubte zwar grössere Stückzahlen, erforderte aber nach wie vor eine aufwendige manuelle Nachbearbeitung.
«Vitra hat an die Idee geglaubt.»
Verner Panton
Verner Panton und Vitra gaben sich mit dem Status Quo nicht zufrieden und forschten weiter nach alternativen Möglichkeiten. In einem neuen, von der BASF entwickelten thermoplastischen Kunststoff glaubte man die Lösung gefunden zu haben, denn das damit mögliche Spritzgussverfahren verminderte den Nachbearbeitungsaufwand. Allerdings waren mit dieser Technik zu jener Zeit nur durchgehend gleiche Wandstärken möglich, was einige formale Änderungen des Entwurfs nach sich zog – die auffälligste waren am Übergang vom Fuss zur Sitzfläche angebrachte Rippen.

© Schnakenburg & Brahl
Die fortschreitende Kunststofftechnologie und insbesondere neue Möglichkeiten des Spritzgussverfahrens animierten Vitra und Verner Panton in den 1990er-Jahren, auf den Entwurf zurückzukommen. In enger Kooperation wurde nun eine Version des Panton Chair in Polypropylen entwickelt. Damit konnte, 30 Jahre nach dem Beginn der Serienfertigung, eines der wesentlichen Ziele Pantons erreicht werden: der Kunststoffstuhl als preiswertes Industrieprodukt. Verner Panton verstarb kurz vor der Präsentation im Jahr 1999. Seither produziert Vitra den Stuhl, der in vielen Museen und Ausstellungen vertreten ist, als Panton Chair Classic in Polyurethan-Hartschaum mit glänzender Oberfläche und als Panton Chair in Polypropylen mit matter Oberflächenstruktur – und seit 2007 nach ursprünglichen Plänen des Designers als Kinderstuhl Panton Junior.



