Die aktuelle Ausgabe der Maison-Objet-Schau fand bis zum 10. September 2019 im Pariser Messegelände Nord Villepinte statt. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick über die neuen Dekorationen, Designs und Trends. Finden Sie unsere Auswahl an neuen Produkten von unseren Kollektionen.
Seletti
Hängeleuchte Cupolone (Kuppel des Petersdoms in Rom)

Leuchten Sie mit dieser Aufhängung, die die Kuppel des Petersdoms in Rom reproduziert. So schick! – Seletti

Cupolone – Weiss
Eine der Ikonen der ewigen Stadt wird zum Licht: Die hyperrealistische Reproduktion der Kuppel von San Pietro ehrt die Kunst und Schönheit unserer Kultur, in einer Mischung aus Handwerk und Technologie, Design von AMeBE.
Deckenleuchte
Design: Studio AMeBE
Grösse: ca. 70 h. 72
Material: Resin
Vitra

Mit der Vitra Accessories Collection präsentiert der Schweizer Möbelhersteller sein wachsendes Portfolio von Designobjekten, Accessoires und Textilien. Die Kollektion basiert auf klassischen Mustern und Objekten von Designern wie Jean Prouvé, Alexander Girard und George Nelson. Neben diesen Klassikern umfasst sie auch Entwürfe zeitgenössischer Designer. Authentizität, Freude und Verspieltheit bilden den roten Faden der Vitra Accessories Collection. Für die Herbst / Winter 2019 Kollektion erweitert Vitra sein Accessoire Portfolio um Designobjekte von George Nelson, Isamu Noguchi, Jean Prouvé, Alexander Girard, Raw-Edges und Front.

VITRA: Produktfamilie Herringbone Collection
Die Herringbone-Kollektion ist aus dem Interesse von Raw-Edges an der Technik des Färbens durch Eintauchen entstanden. Die Veränderungen unterschiedlicher Materialien und Formen, wenn ein Teil von ihnen in eine Farbe getaucht wird, üben eine fast magische Faszination auf das Designerpaar Shay Alkalay und Yael Mer aus.

Raw-Edges haben 2018 ein Stockwerk des VitraHaus auf dem Vitra Campus eingerichtet. Dafür entwickelten sie eine Serie von Kissen und kleinen, baumartigen Holzobjekten mit einem auf der Eintauchtechnik basierenden Muster. Da diese Objekte auf grosses Interesse stiessen, wurde die Weiterentwicklung für die Serienproduktion beschlossen.
So ist die Herringbone-Kollektion mit drei Produktgruppen entstanden: die Herringbone Pillows, Herringbone Vessels und Herringbone Trees. Die Farbigkeit und Kantenschärfe der Muster sind dabei je nach Materialität verschieden.
Herringbone Pillows

Raw-Edges, 2019
Die Herringbone Pillows vermitteln mit ihrer klaren Farbigkeit und den trotz ihres handwerklichen Ursprungs geometrisch wirkenden Mustern Frische und Fröhlichkeit. Die sich überschneidenden und überlagernden Streifen von unterschiedlicher Farbintensität sind durch mehrmaliges Eintauchen in jeweils verschiedene Farben erarbeitet und dann als exakte Vorlage für den Druckprozess der Herringbone Pillows übernommen worden.
Herringbone Trees

Raw-Edges, 2019
Dass Gewebe, Keramik oder eben Holz unterschiedlich auf den Tauchprozess reagieren, zeigt sich exemplarisch bei den Herringbone Trees: Die Kanten der Farbflächen sind verschwommener und weicher, was zusammen mit der naturbelassenen Grundfarbe des Holzes für einen gemütlich-warmen Ausdruck sorgt. Jeder Herringbone Tree wird manuell mehrmals in Farbe getaucht und ist damit ein handwerkliches Einzelstück. Die Herringbone Trees sind ausschliesslich als Dreierset in einer limitierten Edition erhältlich.
Herringbone Vessels

Raw-Edges, 2019
Das wiederholte Eintauchen in farbige Glasur erzeugt auch bei den Keramikschalen, -schüsseln und -vasen der Herringbone Vessels ein Muster mit eigener Logik, bestimmt durch den Eintauchwinkel und die Form und Schwerkraft der Objekte. Da der Färbeprozess komplett von Hand durchgeführt wird, ist jede Schale, Schüssel und Vase der Herringbone Vessels ein individuelles Einzelstück.
Petite Potence

Jean Prouvé, 1947
Die erste Version der Wandleuchte Potence hat Jean Prouvé in den 1940er-Jahren für sein Zuhause in Nancy entworfen: Ein langer, schwenkbarer Stahlrohrausleger mit offener Glühbirne wird von einem Stahldraht gehalten. Der puristisch-funktionale Entwurf wurde schon bald in verschiedenen Grössen produziert und die grösseren Modelle erhielten einen Griff, der das Schwenken erleichtert. Petite Potence orientiert sich in ihren Proportionen an der grösseren Version Potence und eignet sich dank ihrer kompakten Abmessungen auch für kleinere Räume. Ihr Arm ist 103 cm lang, die Farben der Pulverbeschichtung orientieren sich an den originalen, von Prouvé verwendeten Tönen, das Kabel ist in hochwertigem Textil verarbeitet und die LED-Glühbirne ist an der Leuchte dimmbar. Petite Potence eignet sich dank ihres reduzierten Ausdrucks für die unterschiedlichsten Räume, vom Ess- oder Wohnzimmer über das Büro bis zum Café.
Lampe de Bureau

Jean Prouvé, 1930
Jean Prouvé hat die kleine Tischleuchte Lampe de Bureau (1930) aus Stahlblech für die Studentenzimmer der Cité Universitaire de Nancy entworfen.
Resting Bear

Front, 2018
Viele Arbeiten von Front widmen sich der systematischen Beobachtung des Schlafs oder Winterschlafs von Tieren. Mit den Resting Animals findet diese Auseinandersetzung ihren Ausdruck in einer Gruppe schlafender Tierfiguren, deren Form grosse Ruhe und Friedfertigkeit ausstrahlt. Die grösste von ihnen ist ein mit Strickstoff bezogener Bär, der als Fussablage, als Hocker, zum Anlehnen etc. dienen kann.
Resting Bird

Front, 2018
Resting Cat

Front, 2018
Akari 13A

Isamu Noguchi, 1951
Die Akari Light Sculptures von Isamu Noguchi (1951) sind in Japan handgefertigte Leuchten aus Washi-Papier. «Die Magie des Papiers verwandelt die kühle Elektrizität zurück ins ewige Licht der Sonne.» (Noguchi)
Akari YA2

Isamu Noguchi, 1951
Akari YP1

Isamu Noguchi, 1951
Metal Wall Relief Magic Snake
Alexander Girard, 1966

Das Motiv Magic Snake hat Girard für seine Ausstellung von Volkskunst an der Messe «HemisFair, the World’s Fair» in San Antonio, Texas, im Jahr 1968 entworfen. Die Ausstellung trug den Namen «The Magic of a People» und die Schlange wurde sowohl als dekoratives Element an der Aussenfassade verwendet, als auch im Ausstellungskatalog. Das Metal Wall Relief Magic Snake ist aus robustem Metall gefertigt und farbig pulverbeschichtet.
Wall Clocks – Asterisk Clock

George Nelson, 1948-1960
George Nelson entwarf mit den Wall Clocks (1948-1960) eine vielfältige Palette von Uhrenmodellen, von denen einige zu Ikonen des Designs der 1950er-Jahre avanciert sind.
Desk Clocks – Chronopak

George Nelson, 1947/1953
Unter den vielen Wohnaccessoires, die George Nelson entworfen hat, finden sich auch Tischuhren: Die Desk Clocks, eine Auswahl aus diesen Entwürfen, sind als Klassiker eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Uhren. Mit hochwertigen Quarzuhrwerken ausgerüstet, sind sie so zuverlässige wie dekorative Zeitmesser.
Desk Clock – Cone Base Clock

George Nelson, 1947/1953
Desk Clocks – Night Clock

George Nelson, 1947/1953
Girard Ornaments – Angel

Alexander Girard, 1965
Dank der Vielfalt an Motiven ist der Einsatz der Ornaments von Alexander Girard nicht an saisonale Gelegenheiten gebunden, einige von ihnen eignen sich aber zum Beispiel ideal für die Weihnachtszeit.
Girard Ornaments – Rabbit

Alexander Girard, 1965
Girard Ornaments – Star

Alexander Girard, 1965
Occasional Table LTR, Eucalyptus

Charles & Ray Eames, 1950
Das 1949 von Charles und Ray Eames erbaute Eames House in Pacific Palisades, Kalifornien, ist ein Beispiel für moderne Architektur aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und wurde 2007 zum nationalen Wahrzeichen erklärt. Es wird von der 2004 gegründeten Eames Foundation unterhalten. Das Eames House ist eingebettet in ein Wäldchen aus Eukalyptusbäumen, von denen die Eames Foundation im Rahmen des Naturschutzplans für das Grundstück im Jahr 2018 zwei hat fällen müssen. Um diese schönen Bäume einem Zweck zuzuführen, der ihrer Herkunft gerecht wird, verarbeiten Herman Miller und Vitra – weltweit die beiden einzigen Hersteller von originalen Eames-Möbeln – in Zusammenarbeit mit der Eames Foundation das Holz zu ungefähr 600 Massivholztischplatten für eine limitierte Auflage des Occasional Table LTR von Charles und Ray Eames. Die warme Farbe der Platten aus Eukalyptusholz gibt dem kompakten Beistelltischchen im Zusammenspiel mit dem feingliedrigen, schwarz pulverbeschichteten Drahtuntergestell einen zeitgemäss-natürlichen Ausdruck – ganz abgesehen von der emotionalen Bedeutung der Holzherkunft. Jeweils die Hälfte der Occasional Tables LTR Eucalyptus ist bei Vitra und Herman Miller erhältlich.
Embroidered Pillows – Double Heart 2, blau

Alexander Girard, 1952
Der Designer Alexander Girard erregte 1955 mit seiner Einrichtung des legendären Miller House, für die er jeden einzelnen Gegenstand auswählte, grosse Aufmerksamkeit. Herzstück des Hauses war eine in den Boden des Wohnzimmers eingelassene «Sofagrube» mit von Girard ausgewählten Bezugsstoffen und dekoriert mit eigens dafür hergestellten, bestickten Kissen. Ein bekanntes Motiv von Girard ist das Doppelherz, ein Symbol, das er sein ganzes Leben lang variierte. Es besteht aus zwei sich kreuzenden S, die zwei gespiegelte Herzen bilden. Und weil jedes S für den ersten Buchstaben der Kosenamen Girards und seiner Frau, Sandro und Susie, steht, gab er dem Doppelherz den Namen «Sansusi». Das bestickte Kissen mit dem Motiv «Double Heart 2» wurde 1975 von Alexander Girard für die Familie Miller entworfen – genau 20 Jahre nach Fertigstellung des Miller House.





