Stuhl: Der .03 Eine Original-Geschichte von Vitra

VITRA - DESIGNMÖBEL UND ACCESSOIRES FÜR ZUHAUSE – BÜROS - OBJEKT - EINZELHANDEL - HOTELLERIE - GASTRONOMIE - AUSSTELLUNGEN / MESSEN

Die Evolution des Stuhldesigns: Der 03 von Vitra

In der Welt des Designs gibt es wenige Namen, die so sehr für Tradition und Innovation stehen wie Vitra. Als passionierter Experte für Interior Design kann ich nicht anders, als die Brillanz und das handwerkliche Können zu bewundern, das in jedem Produkt von Vitra steckt. Der Stuhl „03“ ist ein perfektes Beispiel für Vitras Engagement für Exzellenz und Innovation.

Ein Meisterwerk der Ergonomie und des Stils

Der „03“ ist nicht nur ein Stuhl; er ist ein Kunstwerk, das die Grenzen des Möbeldesigns neu definiert. In einer Zeit, in der ergonomische Bürostühle immer wichtiger werden, setzt der „03“ neue Massstäbe. Sein schlankes, minimalistisches Design, kombiniert mit höchstem Komfort, macht ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil sowohl von Wohn- als auch von Büromöbeln.

Vitra: Ein Synonym für Designexzellenz

Von den ikonischen Eames Plastic Chairs bis zum berühmten Panton Chair hat Vitra immer wieder bewiesen, dass sie nicht nur Möbel herstellen, sondern Emotionen und Erlebnisse kreieren. Der Vitra Campus in Weil am Rhein ist ein Mekka für Architekturliebhaber und beherbergt einige der beeindruckendsten Bauwerke von Stararchitekten wie Frank Gehry. Es ist dieser unermüdliche Drang zur Perfektion und Innovation, der Vitra zu einem der führenden Möbelhersteller der Welt gemacht hat.

Bruno Wickart AG und Vitra: Gemeinsam für Ihre Einrichtungsträume

Bei Bruno Wickart AG sind wir stolz darauf, mit einem so renommierten Partner wie Vitra zusammenzuarbeiten. Unsere Vision und Werte spiegeln sich in jedem Produkt wider, das wir anbieten. Wir glauben an Nachhaltigkeit, Qualität und die Langlebigkeit der Produkte. Dies ist der Grund, warum wir Vitra in unserem Sortiment führen – weil wir nur das Beste für unsere Kunden wollen.

Fazit

Die Entscheidung für Bruno Wickart AG bedeutet, sich für Exzellenz, Qualität und ein unvergleichliches Design-Erlebnis zu entscheiden. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Bruno Wickart Showroom in Zug zu besuchen und die Magie von Vitra selbst zu erleben. Entdecken Sie, warum so viele Menschen uns als ihren bevorzugten Inneneinrichter in der Schweiz wählen. Es ist Zeit, Ihrem Zuhause den Luxus und den Komfort zu bieten, den es verdient.

Wenn ein Besuch alles verändert.

Der .03 – Eine Original-Geschichte von Vitra

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„Ein Design beginnt mit einer Erinnerung. Ich will den Raum verstehen können. Ihn beherrschen. Ich denke, dass es wichtig ist, das in sich zu haben – das ist genetisch. Dass der Wert, den man auf Präzision legt, oder eine bestimmte Art, Dinge zu betrachten etwas ist, mit dem man geboren wird. Nicht bloss bezogen auf meine Möbelentwürfe, sondern auch darauf, wie ich lebe.“
– Maarten Van Severen

1994 erschien der Artikel «A way of work for a way of life» über den belgischen Innenarchitekten und Designer Maarten Van Severen im einflussreichen italienischen Design-, Architekturund Kunstmagazin Domus. Recherchiert und geschrieben hatte ihn die Architekturhistorikerin Federica Zanco, die Frau von Rolf Fehlbaum, dem damaligen CEO und Chairman von Vitra. Dieser war von Van Severens Arbeiten derart angetan, dass er ihn im September 1994 in seinem Studio in Gent besuchte

Ein paar Tage später ging bei Vitra ein Fax ein, das den Beginn einer persönlichen und professionellen Beziehung und Entwicklung markiert: „Ich hoffe, es ergibt sich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, entweder bei einigen Möbeln meiner Kollektion, deren Ideen ich halbindustriell umgesetzt habe oder bei neuen Möbeln, in einem industriellen Geist und eng geführt.“

„Als ich einmal in ein Haus einzog, hatte ich nichts. Ich fand nichts, was ich mir hätte leisten können oder das mir gefiel. Also habe ich angefangen, es selber zu entwickeln.“ – Maarten Van Severen

Doch von vorn: Bis dahin hatte Maarten Van Severen aus eigenem Bedarf angefangen, einige wenige Möbel zu entwerfen. Wie der amerikanische Künstler Donald Judd beschränkte er sich dabei auf die elementaren Möbeltypen, die ihm zur essentiellen Ausstattung eines Raums unabdingbar schienen: Stuhl, Tisch, Regal. Die Grundsatzfrage „wie mache ich einen Raum bewohnbar“ übertrug er auf seine einzelnen Entwürfe: „Wie sitze ich?“, „Wo brauche ich einen Tisch und wie sitze ich daran?“, „Wo verstaue ich Utensilien?“. Vor diesem Hintergrund erarbeitete er in archetypischen Skizzen seine Entwürfe. Es ging ihm dabei nicht um die Reduktion auf das Minimum, sondern um die jeweils notwendige, die pure funktionale und ästhetische Essenz – er wollte DEN Stuhl entwerfen, DEN Tisch, DAS Regal. Die formale Strenge seiner Entwürfe gründet auf einer ausgiebigen Recherche und einem Designprozess, der das Wesentliche in der sukzessiven Reduktion und Konzentration sucht.

Sein erster Stuhlentwurf Chair No. I entstand 1986, war komplett aus Metall und zeigte die Ur-Form eines Stuhls. Es folgten der Tisch TAFEL T88W und das Büchergestell KAST K88. Indem Van Severen 1986 eine eigene Werkstatt eingerichtet hatte, konnte er ausgehend von der Idee und Recherche Entwürfe entwickeln, Materialien testen, konstruktive Details ausarbeiten und behielt die Kontrolle über den Produktionsprozess – jedes Produkt ging durch seinen Kopf und seine Hand. Die Werkstatt konnte jedoch bald die steigende Zahl von Entwürfen und Prozessen nicht mehr abdecken, weshalb Top Mouton als Produktionspartner die halbindustrielle Fertigung und die Logistik übernahm.

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1992 entwickelte Van Severen den Chair No. II, seine Kollektion fand weiter moderate Verbreitung und 1994 erregte er auch durch eine Zusammenarbeit mit Rem Koolhaas im Maison à Bordeaux mediale Aufmerksamkeit. Nach seinem ersten Kontakt mit Rolf Fehlbaum begann die Zusammenarbeit mit Vitra – und bedeutete eine Zäsur in seiner Arbeit: Der halbindustrielle Prozess konnte jetzt durch eine Serienproduktion abgelöst werden, neue Materialien standen zur Verfügung. Unter diesen Voraussetzungen entstand in einem intensiven Entwicklungsprozess als erstes gemeinsames Produkt der bekannte Stuhl .03, der weit gefasst als Weiterentwicklung seines Chair No. II in ein Industrieprodukt gesehen werden kann. Die puristische Form wurde beibehalten. Die grosse Innovation lag in der Ausführung der Sitzschale im damals unüblichen Material Polyurethanschaum. Van Severen setzte damit zum ersten Mal ein Material ein, das er nicht in seiner natürlichen Farbigkeit beliess: In einer spezifischen Auswahl von Farben umschliesst der Polyurethanschaum einen grazilen Stahlrahmen mit sich in der Rückenlehne nach oben verjüngenden Blattfedern. Der .03 gilt aufgrund dieser Konstruktionsweise, die gleichzeitig die zeichenhafte Silhouette und einen ausserordentlichen Komfort möglich macht, als einer der bahnbrechenden Stuhlentwürfe der letzten Dekade des vergangenen Jahrhunderts.

Aus der fruchtbaren Zusammenarbeit von Maarten Van Severen und Vitra entstanden nach dem .03 der Bürostuhl .04, der Kragstuhl .05, der Sessel .06, der Bürosessel .07, die Tische Wooden Table und A-Table, das Sideboard und Regal Kast sowie die Liege MVS Chaise.

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Maarten Van Severen starb im Februar 2005 im Alter von 49 Jahren an Krebs. Bis kurz vor seinem Tod hatte er mit Vitra an neuen Entwürfen gearbeitet. Diese wurden in Abstimmung mit seiner Witwe Marij de Brabandere und in Kollaboration mit der Maarten Van Severen Foundation eingeführt.

Die Reduktion auf das Essentielle lässt Van Severens Entwürfe zeitlos erscheinen. Sie haben damit die Chance, zu Klassikern zu reifen. Auf diesem Weg lassen ihnen Vitra und die Nachkommen des Designers alle Aufmerksamkeit und Pflege zukommen.

Veröffentlichungsdatum: 22.06.2017
Bilder: Florian Böhm, Christian Coigny, Marc Eggimann, The Maarten Van Severen Foundation
 

Bruno Wickart AG, Zug – bevorzugter Fachhandelspartner von Vitra im Raum Zug, Luzern und Zürich

Bruno Wickart AG und Vitra pflegen eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das Bruno Wickart Sortiment beinhaltet mehrere Vitra-Neuheiten und Bestsellers, unter anderem von den Designern Eames, Panton, Girard, Prouvé, Morrison, Bouroullec, Nelson, Citterio, um nur einige zu nennen.

 

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