
1924 entwarf Poul Henningsen seine prägende Paris-Leuchte für Louis Poulsen. Der Ursprung unseres Ansatzes, dem Licht Form zu verleihen, geht direkt auf seine Ansichten bezüglich der Dualität von Design und Licht zurück.

Louis Poulsen, gegründet im Jahre 1874, ist ein dänischer Beleuchtungshersteller. Der skandinavische Designgrundsatz „Form folgt Funktion“ ist unsere Maxime. Funktion und Design unserer Produkte sind so konzipiert, dass sie den Rhythmus des natürlichen Lichts widerspiegeln und unterstützen. Jedes Detail eines Designs dient einem bestimmten Zweck. Jedes Design beginnt und endet mit Licht.
Wir sind davon überzeugt, dass leidenschaftliche Handwerkskunst die Grundlage bildet, um hochwertige Beleuchtungslösungen und Designprodukte zu schaffen, die optisch ansprechend sind und dem Licht schmeicheln.

In enger Zusammenarbeit mit Designern, Architekten und anderen Talenten wie Poul Henningsen, Arne Jacobsen, Verner Panton, Øivind Slaatto, Alfred Homann, Oki Sato und Louise Campbell haben wir uns als einer der wichtigsten globalen Anbieter von architektonischer und dekorativer Beleuchtung etabliert. Unsere Produkte fordern die traditionellen Produktkategorien heraus und bieten Lösungen für den gewerblichen und den privaten Einsatz – sowohl für die Innen- als auch für die Aussenbeleuchtung.

Wir stehen für ein einfaches und ansprechendes Design. Unser Ziel ist es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die die Menschen ebenso wie die Räume positiv beeinflusst.
Unsere Designs sollen dem Licht Form verleihen.
Design to Shape Light

Louis Poulsen wollte schon immer mehr, als nur Leuchten zu entwerfen. Wir wollen dem Licht Form verleihen und eine Atmosphäre schaffen, in der sich Menschen wohlfühlen – sowohl in Innen- als auch in Aussenbereichen. Die Form des Lichts gestaltet Räume. Und unsere Produkte sollen mit den Räumen, die sie gestalten, harmonieren – indirekt, sanft und einladend.
Pendelleuchten / Tischleuchten / Stehleuchten / Wandleuchte
Wir bei Louis Poulsen haben uns dazu verpflichtet, Designs zu entwerfen, die dem Licht Form verleihen.
In enger Zusammenarbeit mit Designern, Architekten und weiteren talentierten Partnern haben wir uns als einer der wichtigsten Anbieter für architektonische und dekorative Beleuchtungslösungen auf dem Weltmarkt etabliert.
Unser Angebot umfasst Beleuchtungslösungen für Privathäuser, Gärten, öffentliche Bereiche, grosse Gebäude und viele weitere Anwendungen. Wir bieten nicht nur unsere eigenen Produkte an, sondern arbeiten auch mit anderen Beleuchtungsherstellern zusammen, um Ihnen die besten Beleuchtungslösungen liefern zu können.
Designer by Louis Poulsen
Louis Poulsen arbeitet bei Projekten eng mit Architekten, Ingenieuren und Beleuchtungsdesignern zusammen. Viele Leuchten in unserer Produktpalette haben ihren Ursprung in solchen Projekten – Spezialentwicklungen zur Optimierung eines Projektes, der jeweiligen Atmosphäre und des Gesamtbildes eines bestimmten Bereichs. Zahlreiche Produkte haben sich als besonders vielseitig erwiesen und wurden so zu einem regulären Bestandteil unserer exklusiven Produktpalette für die Lichtarchitektur.
Olafur Eliasson

Der Künstler Ólafur Elíasson (Dänemark/Island) wurde 1967 geboren und arbeitet mit verschiedensten Medien wie Installationen, Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Film. Seit 1997 sind seine Werke in Einzelausstellungen immer wieder in Museen auf der ganzen Welt zu sehen. Im Rahmen seiner Tätigkeit arbeitet er mit Bildungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträgern zusammen und setzt sich für die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel ein. Zu Elíassons Projekten in öffentlichen Bereichen gehören The New York City Waterfalls (2008), Your rainbow panorama (2006–11), Ice Watch (2014) und Fjordenhus (Vejle 2018).
2012 gründete Elíasson das gemeinnützige Unternehmen Little Sun, das Solarlampen für Gemeinden herstellt, die vom Stromnetz abgeschnitten sind. 2014 gründete er gemeinsam mit dem Architekten Sebastian Behmann das Studio Other Spaces für Kunst und Architektur.
Elíassons Interesse an Polyedern, Kugeln und geschwungenen Linien – und die laufenden Forschungen, die er seit Jahren mit seinem Studioteam durchführt – gründen auf dem Wunsch, Alternativen zu den orthogonalen Formen zu finden, die in der Architektur, der Kunst und dem Design der Moderne vorherrschen – neue Formen, die verhindern, dass unsere Sinne abstumpfen. Diese Gedanken über die emotionalen und physischen Auswirkungen auf unsere Umwelt standen bei der Entwicklung der OE Quasi für Louis Poulsen im Mittelpunkt.
Arne Jacobsen

Arne Jacobsen ist in Kopenhagen geboren und aufgewachsen. 1927 hat er die Königliche Dänische Kunstakademie in Kopenhagen als Architekt absolviert. Er arbeitete im Büro von City Architect of Copenhagen, bis er zwei Jahre später sein eigenes Architekturbüro eröffnete. Arne Jacobsen ist ein dänischer modernistischer Architekt von Weltruf. Die von ihm entworfenen Gebäude stehen in Dänemark, Deutschland und im Grossbritannien.
Zu seinen bekanntesten Projekten zählen die National Bank in Kopenhagen (1971), das SAS Royal Hotel & Terminal, Kopenhagen (1960) und das St. Catherine’s College in Oxford, England (1963). Man sagt, dass seine Flugangst dafür verantwortlich ist, dass er nie grossen Einfluss auf die amerikanische Architektur nehmen konnte.
Als Architekt bewies sich Arne Jacobsen als sehr starker Entscheidungsträger, der nicht nur das Design des Gebäudes selbst beeinflusste, sondern auch die meisten Details. Im Laufe der Jahre arbeitete er in verschiedenen architekturnahen Bereichen wie Leuchten, Besteck, Türgriffe, Badausstattung, Stoffe und Tapetenmuster. „Das Ei“ und „der Schwan“ sind zwei berühmte Stühle von Jacobsen.
Zu seinen Lebzeiten erhielt Arne Jacobsen zahlreiche angesehene Auszeichnungen in seiner Heimat und im Ausland. Er war 11 Jahre lang Professor an der Königlichen Dänischen Kunstakademie und beeinflusste so eine ganze Generation dänischer Architekten. Jeder konnte seine eigene architektonische Sprache entwickeln, basierend auf der gleichen rationalen und minimalistischen Annäherung an die Architektur.
Poul Henningsen

Poul Henningsen wurde in Kopenhagen als Sohn der berühmten dänischen Schauspielerin Agnes Henningsen geboren. Er hat keinen Abschluss als Architekt gemacht, studierte aber von 1911-1914 an der Technischen Schule Frederiksberg und dann von 1914-17 am Technischen Kolleg in Kopenhagen. Er fing ebenfalls an, traditionelle funktionalistische Architektur anzuwenden. Sein berufliches Interesse konzentrierte sich jedoch bald hauptsächlich auf Lichtdesign – und das ist es auch, wofür er berühmt ist.
Er erweiterte sein Tätigkeitsfeld auf das Schreiben und wurde ein Journalist und Schriftsteller. Für eine kurze Zeit zu Beginn des zweiten Weltkriegs war er führender Architekt bei Tivoli Gardens in Kopenhagen. Aber wie viele andere kreative Menschen war er gezwungen, während der deutschen Besatzung aus Dänemark zu fliehen und wurde bald ein wichtiger Teil der dänischen Künstlergemeinde, die in Schweden lebte.
Seine lebenslange Zusammenarbeit mit Louis Poulsen begann 1925 und dauerte bis zu seinem Tod. Bis heute profitiert Louis Poulsen von seinem Genie. Poul Henningsen war ebenfalls der erste Herausgeber des Unternehmensmagazins „NYT“. Der CEO von Poulsen zu dieser Zeit, Sophus Kaastrup-Olsen, übergab das Magazin an PH als Geschenk, da ihm gerade bei der dänischen Zeitung, bei der er gearbeitet hatte, gekündigt worden war (seine Meinungen waren wohl zu radikal).
Poul Hennigsens Pionierarbeit bezüglich der Relationen zwischen Lichtstrukturen, Schatten, Spiegelung und Lichtwiedergabe – verglichen mit dem Bedürfnis nach Licht bleibt der Grundstein der Lichttheorie, die immer noch bei Louis Poulsen eingesetzt wird.
Verner Panton

Verner Panton (1926-1998) ist berühmt für seine inspirierende und farbenfrohe Persönlichkeit. Eine einzigartige Person mit einem speziellen Sinn für Farbe, Form, Lichtfunktion und Raum. Im Laufe seiner Karriere hat Panton eine Reihe von modernen Leuchten mit Eigenschaften herausgebracht, die ganz anders sind als die seiner skandinavischen Zeitgenossen. Mit einem bemerkenswerten Glauben an die unbegrenzten Möglichkeiten der Form arbeitete er erfolgreich an einer neuen Reihe von Theorien der Lichtfunktion und des Lichteinflusses.
Anu Moser

Anu Moser wurde 1945 geboren. Die schwedische Keramikerin ist eine Expertin für die Restaurierung von Keramiken – was sie auch unterrichtet. Anu Moser war mit ihre Keramikkunst in Ausstellungen auf der ganzen Welt vertreten.
Die Moser Pendelleuchte ist die erste Leuchte aus der Hand von Anu Moser. Die Form des Glasschirms ist angeregt von den Tropfen, die die flüssige Glasmasse bildet, wenn sie aus dem Ofen kommt. Die Moser Pendelleuchte ist ein sehr ehrliches Produkt, da alle Teile mit Ausnahme des Leuchtmittels sichtbar sind. Die originelle Aufhängung bildet einen faszinierenden und rohen Kontrast zur organischen, schlichten Form der Leuchte.
Die Pendelleuchte Moser ist in den drei Grössen Ø 185, Ø 205 und Ø 250 erhältlich.
Clara von Zweigbergk

Clara von Zweigbergk ist in Stockholm geboren und studierte Grafikdesign und Illustration an der Beckmans School of Design in Stockholm sowie am Art Center College of Design in Pasadena (USA). Sie hat in verschiedenen Werbeagenturen und Design-Studios in Stockholm, Los Angeles und Mailand als Grafikdesignerin gearbeitet. Gemeinsam mit zwei Partnern gründete sie das Rivieran Design Studio, das viele erfolgreiche Projekte im Bereich Mode, Illustration, Architektur, Mobiliar und Grafikdesign bearbeitet hat.
Clara von Zweigbergk arbeitete vier Jahre lang als leitende Grafikdesignerin bei Lissoni Associati in Mailand. Zu den Kunden zählten Boffi, Armani und Alessi.
Mittlerweile besitzt sie ein eigenes Studio für Grafikdesign in Stockholm. Sie arbeitet wieder im Bereich Grafik und Design mit Papier, Farben und Typografie und an Produkten für Unternehmen, wie zum Beispiel das dänische Design-Unternehmen Hay. Cirque ist eine Leuchten-Serie, die speziell in Zusammenarbeit mit Louis Poulsen entwickelt wurde. Sie kombiniert ihre vielen Interessengebiete.
Clara von Zweigbergk hat zahlreiche Design-Awards erhalten, beispielsweise den Wallpaper Design Award 2012 und den Swedish Design Award 2012. Website: claravonzweigbergk.com.
Louise Campbell
Louise Campbell

Louise Campell wurde 1970 in Kopenhagen geboren. Als Tochter eines dänischen Vaters und einer englischen Mutter ist sie in beiden Ländern aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach Abschluss des London College of Furniture im Jahr 1992 kehrte Sie nach Dänemark zurück und setzte ihr Studium im Bereich Industriedesign an der Kunsthochschule Dänemark fort, die sie 1995 abschloss. Sie eröffnete ihr eigenes Studio im Jahr 1996 und arbeitet dort seit dem selbstständig und unabhängig. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf Möbel- und Lichtdesign, aber das Studio hat auch mehr und mehr mit Produkt- und Innenraumdesign-Projekten zu tun.
Louise Campells Arbeit ist verspielt und experimentell und erhält nach und nach den Ruf, nicht nur alltägliche Objekte und Situationen leicht zu verdrehen, sondern auch Materialnutzung und Herstellungsprozesse in neue Richtungen zu bewegen. Die Kombination von skandinavischer Rationalität und einer femininen Seite, und vielleicht auch ihre Wurzeln in zwei Ländern, geben den Arbeiten von Louise Campbell eine ungewöhnliche Ausstrahlung. Das Hervorbringen von Gegensätzen scheint ein wiederkehrendes Thema ihres Schaffens zu sein.
Das Studio ist ebenfalls für sein Interesse an weniger kommerziellen Aktivitäten bekannt. Abgesehen von ihrer Tätigkeit als Kuratorin und Ausstellerin hat Louise Campbell an zahlreichen Aktivitäten zur Verbesserung der Bedingungen für Designer in Dänemark teilgenommen. Unter diesen Initiativen ist „Walk the Plank“, eine sieben Jahre dauernde Zusammenarbeit zwischen dreissig Möbeldesignern und 60 Möbeltischlern, die alle ihre Zeit und ihre eigenen Design-Ideen einem wahrlich edlen Ziel widmen.
Es gibt einige Grundregeln, die im Studio beachtet werden: Immer ganz von vorn anfangen. Alles ist möglich, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Es muss einen guten Grund geben für jede Entscheidung, die getroffen wird.
Neben anderen Preisen, die Louise Campbell gewonnen hat, bekam sie den IF Product Design Award in Gold für die Lampe “Campbell Pendant” (Campbell Pendelleuchte) im Jahr 2005, die sie speziell für Louis Poulsen entwarf.
GamFratesi

GamFratesi schöpft seine Kreativität aus einer Verschmelzung von Tradition und Innovation. Dabei unternimmt das Designer-Duo einen experimentellen Ansatz in Bezug auf die ausgewählten Materialien und Techniken. Stine Gam und Enrico Fratesi verfügen jeweils über einen eigenen traditionellen Hintergrund. Ihren Werken legen sie klassische dänische Möbel und Handwerkskunst sowie einen klassisch italienischen intellektuellen und konzeptuellen Ansatz zugrunde.
Wenn man eine Tradition versteht und sie in der Werkstatt aktiv miteinbezieht, ist es möglich, sie weiter auszubauen. Aus diesem interkulturellen Substrat schaffen sie ein Design, das die Tradition respektiert, aber auch einzigartige Geschichten, Symbole und Assoziationen umfasst, die häufig durch den Minimalismus ausgedrückt werden.
GamFratesi wurde im Jahr 2006 von der dänischen Architektin Stine Gam und dem italienischen Architekten Enrico Fratesi gegründet. Kennengelernt haben sie einander 2004 im Institut für Architektur der Universität von Ferrara in Norditalien. Später haben sie gemeinsam an der Aarhus School of Architecture in Dänemark studiert. GamFratesi betreibt ein Studio in Kopenhagen.
nendo – Oki Sato

nendo Design-Studio steht synonym für den Designer Oki Sato, der 1977 im kanadischen Toronto geboren wurde. Er gründete nendo im Jahr 2002. nendo ist das japanische Wort für, Ton‘, oder genauer gesagt: Modelliermasse, wie etwa Plastilin. Dieses einzigartige Material lässt sich leicht kreativ verformen. Nach Ansicht von Oki Sato ist „der Name bestens für ein Studio geeignet, das Designkonzepte für eine Reihe ganz unterschiedlicher Kunden entwickelt.“ Oki Sato verfolgt eine andere Auffassung von Design als viele Kultdesigner, die sich der Maxime‚ Die Form folgt der Funktion‘ verschrieben haben. Er sieht auch die Geschichte hinter dem Produkt und dessen Gestaltung.
Sein minimalistischer Ausdruck enthält kleine Zeichen und Details, die unmittelbar Erinnerungen wachrufen. Er setzt sanfte, freundliche Formen ein, die seine Kreationen gleich auf den ersten Blick vertraut erscheinen lassen.
Shoichi Uchiyama

Shoichi Uchiyama wurde in Tokio geboren und ist dort aufgewachsen. Seit Gründung des Shoichi Uchiyama Design Office 1977 fühlt er sich der Gestaltung von Leuchten mit blendfreiem indirektem Licht verbunden, das Gegenstände ansprechend macht und es Menschen ermöglicht, die Konsistenz und Tiefe des Gegenstands zu fühlen. Durch die Gestaltung von Leuchten strebt er nach Qualitätsbeleuchtung und widmet sich der Realisierung des schönen Effekts indirekter Beleuchtung im Raum.
Als grundlegendes Konzept versucht Uchiyama die ideale Lichtverteilung zu erschaffen und unangenehmes Blenden zu entfernen, indem er Licht anhand eines genauen Verständnisses der Charakteristik des Leuchtmittels kontrolliert. Er ist überzeugt, dass der Überprüfungsprozess des Effekts der Leuchte im Besonderen entscheidend ist für das Streben nach hochwertiger Beleuchtung. Durch die Vorbereitung der Leuchte mit Modellen in Originalgrösse untersucht er die Intensität und Farbe des Lichts, die Schattenwürfe auf Gegenstände ebenso wie das ästhetische Erscheinungsbild der Leuchte. Ein solch strenger Gestaltungsprozess führt zur Schaffung einer schlichten und funktionalen Form und verleiht schliesslich seinen Produkten die minimalistische Schönheit japanischer Tradition.
Uchiyamas Leuchten, die durch die genaue Berechnung des Lichts entstehen, sind der Beweis seiner Designphilosophie. Für Designs, die durch sein einzigartiges Talent entstanden sind, hat er den iF Award in Deutschland und den Good Design Award in Japan gewonnen.
Vilhelm Lauritzen
Vilhelm Lauritzen

Vilhelm Lauritzen (1894-1984) ist einer der bedeutendsten dänischen Architekten und ein bahnbrechender Vertreter des dänischen Funktionalismus. Zahlreiche seiner Gebäude wie das Nørrebro Teater (1931-1932), das Kaufhaus Daells Varehus (1928-1935), das Rundfunkhaus Radiohuset (1936-1941), und der erste Flughafen von Kopenhagen (1937-1939) repräsentieren die Essenz der modernen Welt. Weitere bedeutende, von Vilhelm Lauritzen entworfene Gebäude sind das Vega (1953-1956), ehemals das Haus des Volkes, das heute für Konzertveranstaltungen genutzt wird, sowie das Shellhaus (1950-1951) und die dänische Botschaft in Washington (1958-1960). Vor allem das unter Denkmalschutz stehende Rundfunkhaus und der Terminal des alten Flughafens von Kopenhagen gelten als einmalige Monumente der Moderne in der europäischen Architektur.
Vilhelm Lauritzen vertrat Zeit seines Lebens die Anschauung, Architektur sei angewandte Kunst – mit der Betonung auf Kunst und angewandt gleichermassen. „Kein Leben ohne Ästhetik“, lautete ein weiteres wichtiges Credo von ihm.
Vilhelm Lauritzen verstand sich auf das Tageslicht ebenso wie auf die künstliche Beleuchtung. Seine Architektur bezog konsequent das Tageslicht mit ein, wobei er mit Hilfe grosser südlich und westlich ausgerichteter Fenster das warme Sonnenlicht mit dem kühleren Himmelslicht mischte, das durch die hohen nach Norden und Osten gewandten Fenstern einfällt. Dadurch wird der Fokus von den begrenzenden Wandflächen auf den Raum selbst gelenkt. Menschen und Inventar gewinnen im skulpturalen Licht an Kontur und Nuancenreichtum.
Vilhelm Wohlert

Vilhelm Wohlert (1920-2007) hat 1944 die Ausbildung als Architekt an der Königlichen Dänischen Kunstakademie abgeschlossen. Er war unter anderem von 1968-1986 Professor an der Königlichen Dänischen Kunstakademie, Ehrenmitglied der Königlichen Dänischen Kunstakademie sowie von 1968-1971 stellvertretender Rektor. Ausserdem war er von 1951-1953 Gastprofessor an der University of California, Berkeley in den USA.
Vilhelm Wohlert hat beispielsweise das Kunstmuseum Louisiana gezeichnet, hat neben seiner Tätigkeit als Architekt aber auch eine Reihe von Leuchten in Zusammenarbeit mit Louis Poulsen gestaltet. Hierunter 1995 die Leuchte Magnum in Zusammenarbeit mit Eleni Birkner, 1974 die Magasin Deckenleuchte, 1991 Micro, die Satellit Pendelleuchte 1959 sowie verschiedene speziell hergestellte Produkte.
Vilhelm Wohlert hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem 1979 die C.F. Hansen-Medaille der Königlichen Dänischen Kunstakademie sowie 1946 die Goldmedaille der Königlichen Dänischen Kunstakademie.
Christian Flindt

Christian Flindt (1972-) hat 2002 die Ausbildung als MAA und MDD an der Architekturschule Århus abgeschlossen. 2003 gründete er ein eigenes Designunternehmen. Hier wird vor allem Wert auf die Kommunikation zwischen Menschen gelegt, ein Fokus, der sich in seiner Art, Möbel neu zu bewerten, widerspiegelt. Seine Möbel sollen Menschen dazu anregen, neue Verbindungen zu schaffen.
Christian Flindts mutiges und frisches Design in klassischen Konstruktionen zeigt, dass er ein Designer mit dem Mut zum Experimentieren ist. Er entwickelt innovative Möbel und vermag es u. a. bei seiner Arbeit mit dem LED-Design, beispielsweise Felder als Beleuchtungs- und Möbeldesign zu vereinen.
Christian Flindt begann seine Zusammenarbeit mit Louis Poulsen im Jahr 2006, seitdem er den Flindt-Poller, den LP Xperi, den LP Grand und die Flindt Wall entwickelt hat. Letzterer gewann 2019 den Danish Design Award.
Ausserdem ist Christian Flindt für seine skulpturellen und hochgelobten Stühle Orchid, Ripple Chair und Light Lounger bekannt. Er hat auf Messen in den meisten Teilen der Welt ausgestellt und Auszeichnungen wie 2005 den Designpreis von Bo Bedre und den Design Award von Bolig Magasinet für Louis Poulsens Flindt-Serie erhalten.
Øivind Slaatto

Øivind Slaatto (geboren 1978) ist einer der vielversprechenden Designer Dänemarks, der für seine schlichten und poetischen Lösungen anerkannt ist. Für Øivind ist die Natur die wichtigste Inspirationsquelle. Von hier aus versucht er, Eigenschaften wie Rationalität, Logik und nicht zuletzt Harmonie in seine Designs zu übertragen.
Øivind hat einen Diplomabschluss an Dänemarks Designschule und hat zuvor eine Ausbildung als Konservatoriumsmusiker des Königlichen Dänischen Musikkonservatoriums abgeschlossen. Das musikalische Verständnis spiegelt sich daher auch immer in seinem Ansatz zum Designprozess wider. Er ist die Kunst des Übens gewöhnt und bemüht sich stetig, die Lösung zu verfeinern. Selbst sagt er, dass sein Design wie ein gespieltes Musikstück sein soll – man muss es als einfach und leicht erleben.
Sein Arbeitsfeld reicht weit – von Lautsprechern und Autos bis zu Möbeln und Leuchten. Die Entwicklung von Beleuchtung ist für Øivind gleichermassen Spezialgebiet und Leidenschaft. Er verfügt über eine natürliche Sensitivität gegenüber Licht und versucht daher, das Erlebnis von Licht und Atmosphäre zu optimieren.
Jakob Wagner

Entworfen wurde die Ripls von Jakob Wagner. Jakob Wagner wurde 1963 geboren und war im Laufe der Jahre bereits für viele bekannte Produkte verantwortlich: von professionellen Designs für die Welt der Medizin und des Sports bis hin zu Produkten für zu Hause. Jakob Wagners schlichte und doch anspruchsvolle Werke drücken die Essenz eines Produkts auf minimalistische, poetische und verspielte Art und Weise aus.
Sein Designprozess ist sehr ausführlich und berücksichtigt sämtliche Aspekte der Benutzererfahrung. Das Ergebnis sind zeitlose und harmonische Designs. Und genau diese Eigenschaften charakterisieren die Ripls.
Jakob Wagner sagt dazu: „Auf den ersten Blick sticht die Schlichtheit des Designs ins Auge. Man kann sogar 50 dieser Leuchten in einem einzelnen Raum installieren. Bei näherer Betrachtung entdeckt man, dass die Leuchte auch Licht an die Wand abstrahlt. Dies wirkt beinahe so, als würde die Leuchte von der Wand weggezogen werden. Wenn Sie die Leuchte länger betrachten, werden Sie erkennen, wie das Licht dank der Wellenform ‚Kreise im Wasser zieht‘.“
Mikkel Beedholm/KHR Arkitekter

Das Studio KHR Arkitekter wurde 1946 von Gunnar Krohn und E. Hartvig Rassmussen gegründet. Ihre Arbeiten basierten von Anfang an auf einer Kombination aus wunderschöner Architektur und integriertem Design. KHR Arkitekter steht für einzigartige Architektur, Innovationen und künstlerische Zusammenarbeit. Dies spiegelt sich in vielen Projekten wider, die das Unternehmen im Laufe der Jahre bearbeitet hat. Und in den vielen Auszeichnungen und lobenden Worten, die sie für ihre Arbeit erhalten haben.
Mikkel Beedholm ist der Designer der Deckenleuchten LP Circle. Bei ihrer Entwicklung hat er einen kühnen, neuen Ansatz verfolgt – nicht zuletzt durch das Hinzufügen von Farbe. Er hat sich von dem Standard, dass alles an der Decke weiss oder alufarben sein muss, gelöst und kreative, dekorative Lösungen entwickelt. Dabei ist Licht nicht länger ein anonymes Accessoire. Stattdessen leistet es einen rationalen, funktionellen und dekorativen Beitrag zum Leben und der Atmosphäre des Raums. Flexibilität ist entscheidend. Und die Leuchten erlauben kühne und alternative Arrangements.
Foster+Partners

Foster+Partners wurde 1967 in London von Sir Norman Foster (1935-) gegründet, der 1961 seine Ausbildung an der Manchester University, School of Architecture and Urban Planning abschloss und studierter Master in Architektur der Yale Universität ist. Foster+Partners ist eines der weltweit führenden Architekturbüros und hat u. a. das Elefantenhaus im Kopenhagener Zoo, den Reichstag in Berlin, die Millennium Bridge in London sowie den Hearst Tower in New York gezeichnet.
In den vergangenen 40 Jahren waren Foster+Partners durch ihren nachhaltigen Zugang zu Architektur und Ökologie bahnbrechend. Die Arbeitsbereiche reichten dabei von Stadtplanung, öffentlicher Infrastruktur, Flughäfen, Bürger- und Kulturhäusern, Büros und Arbeitsplätzen bis hin zu Privathäusern und Produktdesign. Die Firma hat seit der Gründung 1967 470 Auszeichnungen erhalten und 86 nationale sowie internationale Wettbewerbe gewonnen.
Foster+Partners hat eine Designzusammenarbeit mit Louis Poulsen begonnen, durch die die Pendelleuchte F+P 550 entwickelt wurde. F+P 550 wurde hauptsächlich von John Small geschaffen, einem der Partner bei Foster+Partners. Die Pendelleuchte ist dem Gedanken entsprungen, eine Leuchte mit einer Vielzahl an LED-Leuchtmitteln zu schaffen, bei der die Leuchte nicht nur die Leuchtmittel technologisch ausnutzt, sondern auch funktionelle Grenzen verschiebt.

Alfred Homann
Alfred Homann ist in Südseeland, Dänemark, aufgewachsen. 1976 hat er die Königliche Dänische Kunstakademie in Kopenhagen als Architekt absolviert. Während seiner Zeit als Student arbeitete er im Büro des bekannten Architekten Vilhelm Wohlert, wo er ebenfalls seine ersten Jahre als graduierter Architekt verbrachte. Homann führte bald sein eigenes Design- und Architekturbüro in Dänemark und verbrachte die Jahre zwischen 1987 und 1995 als praktizierender Designer in Amerika.
In den letzten Jahrzehnten hat Homann zahlreiche Designpreise in seiner Heimat und im Ausland erhalten. Heute ist er nicht nur Designer, sondern auch Gastdozent in Architektur- und Designschulen in ganz Europa.
Alfred Homan war in seiner Art immer sehr vielseitig und auch wenn er hauptsächlich Architekturprojekte durchgeführt hat, so hat er sich doch auch langsam dem Industriedesign zugewandt. Einige der angesehensten Möbelfabrikanten der Welt (z.B. die dänische Möbelfabrik Fritz Hansen) haben mit Alfred Homann kooperiert, Louis Poulsen bleibt jedoch der einzige Lichtdesigner, mit dem er jemals zusammengearbeitet hat.
„Ich verlasse mich im Allgemeinen nicht auf eine einzige Inspirationsquelle, im Hinblick auf Dingen oder Objekten, die ich beobachte. Ich suche nach den Verbindungen zwischen den Dingen, die ich entwerfen will und dem Zweck, den diese Dinge erfüllen sollen – mit anderen Worten, ein ganzheitlicher Blick. Der Entwurf ist eine Art Klärungsprozess. Wenn die Hauptidee einmal feststeht, ist die nächste Stufe ein Modell. Das ist besonders wichtig für die Qualität der Lampen, da Zeichnungen nicht die vierte Dimension der Lampe abbilden können – die Wahrnehmung feinerer Details des Produktes bedeutet oft einen langen Prozess der Interaktion mit den ausgewählten Produktionsmethoden.“ – Alfred Homann (NYT 553).
Peter Bysted

Peter Bysted graduierte als Architekt und Industriedesigner an der Aarhus School of Architecture in 1978. Drei Jahre zuvor gewann er den zweiten Preis bei einem von Louis Poulsen ausgeschriebenen Wettbewerb zur Beleuchtung von denkmalgeschützten Quartieren mit „Bysted“, ein Poller aus COR-TEN Stahl; was sein Interesse am Leuchtendesign schon damals widerspiegelte. Während seiner Studienzeit war er auch sehr interessiert an Grafik-Design. Es war die Kombination dieser beiden Felder, die später sein Design charakterisierte. Kommuniziert wurde dies durch seine Firma Bysted A/S, die im Jahr 1987 in Kopenhagen gegründet wurde.
In den 20 Jahren, die folgten, baute Peter Bysted eines der grössten und erfolgreichsten Design Unternehmen Dänemarks auf. Im Jahr 2007 wurde Bysted A/S an Intellecta AB verkauft und in den folgenden zwei Jahren übernahm Peter Bysted die Position des Vize-Kanzlers der Danish Design School. Anschliessend etablierte er Icono A/S, ein multidisziplinäres Beratungshaus für Design.
Neben der Gestaltung von Leuchten, reichte die Arbeit von Peter Bysted über die Gestaltung visueller Identitäts- Programme für Firmen wie Falck, Nykredit, Nilfisk Advance und DONG Energy Gestaltung und Umsetzung von grösseren Projekten wie für die EXPO, zuletzt den Nordischen Pavillon auf der EXPO 2005 in Japan, zuvor für die EXPO 2000 in Hannover.
„Rubbie“ wurde ursprünglich für den dänischen Pavillon der EXPO in Hannover im Jahr 2000 entworfen und später weiter entwickelt zu einem Louis Poulsen Standardprodukt mit einer LED-Lichtquelle. Über das Produkt sagt Peter Bysted: „Das Ziel war, etwas mehr als nur einen Poller zu erstellen. Neben seiner primären Funktion, wollte ich Persönlichkeit und Wärme sowie einen menschlichen Aspekt in der Rolle als Stadtmöbel hinzuzufügen. Die Gummi-Oberfläche und die abgerundete Spitze locken Fussgänger um ein wenig auszuruhen, und die effektive, blendfreie Beleuchtung trägt zu einem Gefühl der Sicherheit innerhalb des städtischen Raums bei. Im März 2011, gewann „Rubbie“ den prestigeträchtigen Lighting Design Award.
Jens Ammundsen

Jens Ammundsen (1944-) hat 1969 die Ausbildung als Architekt MAA, MDD der Kunsthandwerkschule (heute Dänemarks Designschule) abgeschlossen und ist seit 1966 Möbeltischler mit Silbermedaille. Er war von 1977 bis 2009 Partner und Direktor bei Vilhelm Lauritzen Arkitekter, wo ihm die künstlerische Verantwortung für Design, Raum, Layout, Leuchten, Fassungen, Produktentwicklung sowie das ästhetische Profil der Firma oblag.
Jens Ammundsen hat in Zusammenarbeit mit Louis Poulsen und Jens Gudum eine Reihe von Leuchten entwickelt, darunter: DR Wandleuchte, Make-up-Leuchte, Studium-Serie, Terminal Wand, Terminal Aussenleuchte und Transit Wand.
Jens Ammundsen hat unter anderem 1999 den iF product design award für herausragendes Design erhalten.
Bei seiner Beschäftigung mit Gebäuden hat Jens Ammundsen vor allem Wert auf das Zusammenspiel zwischen Ganzem und Detail gelegt. Er hat speziell für den jeweiligen Zweck gestaltet und diese Elemente zu einem überzeugenden Ganzen zusammengefügt.
Jens Ammundsen war unter anderem an der Arbeit mit dem ehemaligen DR Radiohaus in der Rosenørns Allé in Kopenhagen beteiligt und ebenso für dessen Umbau in das Königliche Dänische Musikkonservatorium verantwortlich.
KiBiSi

KiBiSi wurde 2009 gegründet. Das Architekturbüro ist eine Zusammenarbeit zwischen drei Architekten/Designern, die jeweils die ersten Buchstaben ihrer eigenen Firmen für dieses gemeinsame Projekt benutzt haben. Ki – Kilo Design, gegründet von Architekt und Möbeldesigner Lars Holme Larsen. Kilo Design geht von der grossen Palette an Ausdrücken aus, die im kreativen Umfeld blühen, angefangen von der etablierten Kunst bis zu den Bildern der Strassenkunst, und nutzt diese im Streben danach, schlichte und markante Lösungen für komplexe Designprobleme zu schaffen. Kilo Design hat unter anderem eine Reihe von Elektronikprodukten für die Firma AIAIAI gestaltet.
Bi – BIG – Bjarke Ingels Group, gegründet von Architekt Bjarke Ingels.
BIG wurde im Laufe nur weniger Jahre in der dänischen ebenso wie der internationalen Architekturszene für die Fähigkeit bekannt, vollkommen unterschiedliche Anforderungen in aufsehenerregenden und debattierten Gebäuden zu vereinen. Das Architekturbüro geht von dem Gedanken aus, dass sich die Gesellschaft in eine positive Richtung entwickelt, und dass der Architekt Lösungen aufzeigen kann, die in eine Zeit passen, in der immer mehr Menschen ein hektisches Leben in der Stadt führen, dabei jedoch gleichzeitig ein steigendes Bewusstsein für die Natur entwickeln, die uns umgibt.
BIG hat unter anderem den dänischen Pavillon für die Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai gezeichnet.
Si – Skibsted Ideation – gegründet von Jens Martin Skibsted, Designer und Philosoph.
Jens Martin Skibsteds Grundgedanke ist der, dass ein starkes Designprofil und eine positive Identifizierung mit den Dingen, die uns umgeben, zur Veränderung unserer Handlungsmuster beitragen kann. Eines der Dinge, die er entwickelt hat ist das Biomega-Fahrrad. Dabei ist er vom Wunsch nach einer saubereren und ruhigeren Stadt ausgegangen und hat dies in ein Fortbewegungsmittel übersetzt, das sowohl technische Qualität als auch Designstatus besitzt, und das an uns appelliert, das Auto stehen zu lassen und sich stattdessen auf zwei Rädern durch die Stadt zu bewegen.
Das Biomega-Fahrrad wird unter anderem im Museum Of Modern Art in New York und San Francisco gezeigt.
Diese drei kreativen Begabungen haben mit KIBISI im Spannungsfeld zwischen der grossen Skala und dem Detail, zwischen Architektur, Design und Technik einen gemeinsamen Raum geschaffen. Hier können sie ihrer sprudelnden Formsprache freien Lauf lassen. Sie können ihren intuitiven und dabei analytischen Zugang für die Bedürfnisse moderner Menschen nutzen und diesen in Design umsetzen, dessen Ausdruck vorausschauend ist, gleichzeitig aber auch zeitlose Tradition darstellt.
In Zusammenarbeit mit Louis Poulsen hat KiBiSi eine SILVERBACK Wand-/Deckenleuchte auf der Basis von LED-Technologie entwickelt.
Julie Richoz

Julie Richoz wurde 1990 in der Schweiz geboren und studierte an der ECAL. Heute lebt und arbeitet sie in Paris. Bei ihren Arbeiten konzentriert sie sich darauf, mit der Wahrnehmung von Raum, Leere und Tiefe zu spielen. Ihre Arbeiten interagieren mit der Umgebung, treten mit ihnen in eine Wechselwirkung und erzeugen so ein faszinierendes Zusammenspiel.
Sie arbeitet mit Materialien wie Glas und Keramik und hat auch schon für CIRVA eine wunderschöne Vase entworfen. Diese Vase enthält Designelemente, die ebenfalls in der Leuchte LP CITÉ wiederzufinden sind. Die Designerin spielt in all ihren Designs mit dem Licht und seiner Wechselwirkung mit verschiedenen Materialien wie Glas.
Jens Møller-Jensen

Jens Møller-Jensen ist in Kopenhagen geboren und aufgewachsen. 1955 hat er sein Examen als medizinischer und technischer Instrumenteningenieur abgelegt und 1964 absolvierte er die Königliche Dänische Kunstakademie in Kopenhagen als Architekt. Als Architekt wurde Jensen dann Leiter des Workshops der Kunstakademie und gründete 1967 sein eigenes Designbüro.
Er hat im Laufe der Jahre zahlreiche Industriedesignobjekte wie elektronische Instrumente und Fernseher für Bang & Olufsen, Navigationsinstrumente für SHIPMATE und verschiedene Insulinapparate für Novo Nordisk A/S entworfen. Er hat ebenfalls an der Entwicklung des hochmodernen IC3-Zuges der Dänischen Bahn mitgewirkt. Zusätzlich hat Jens Møller-Jensen im Bereich „Grafisches Design“ an Schildern für die dänische Autobahn und einem Schildersystem für die dänische Bahn gearbeitet.
Seine berühmteste Arbeit für Louis Poulsen ist die Aussen- Pollerleuchte „Albertslund”, die seit vier Jahrzehnten überall auf der Welt verwendet wird. Mit diesem Design gewann Jensen den „2000 Danish Classical Design Award“.
Seit 1995 ist Jensens ergonomisch designter Gehstock ein Teil der Ausstellung im Museum of Modern Art in New York. Seine Arbeit wird von seiner Kunstfertigkeit bestimmt und seiner Fähigkeit, dreidimensional zu arbeiten und die erstaunlichsten 1:1-Modelle zu erstellen, so dass der Entscheidungsträger einen realistischen Eindruck vom Produkt erhält.
Heute leitet sein Sohn Peter Møller-Jensen das Designbüro und ist damit die dritte Generation von Architekten in der Familie.
Bystrup Arkitekter & Designere

Die Firma wurde 1994 von Erik Bystrup gegründet. Erik Bystrup hat 1968 die Ausbildung als Architekt abgeschlossen und war unter anderem bei Krohn und Hartvig Rasmussen sowie gemeinsam mit Johann Otto von Spreckelsen tätig, bevor er sein eigenes Architekturbüro gründete. Bystrup Architects hat sich auf allen Ebenen der Architektur bewegt, von Design über Autobahnbrücken bis hin zur Bauplanung und zu urbanen Strategien.
Was beim Betrachten ihrer Arbeiten jedoch besonders ins Auge fällt, ist die menschliche Dimension.
Das Hineinversetzen in den Ort und die Aufgabe sowie eine ausgeprägte Berücksichtigung der Möglichkeiten für Leben, Bewegung und Erlebnis, die geschaffen werden. Es verläuft ein feines poetisches Band durch die Praxis des Architekturbüros. Ein konsequentes Feiern des Lichts, der Jahreszeiten und der Elemente der Natur.
Das Architekturbüro vermag es bei der Arbeit, die Phantasie des Architekten in konkrete Wirklichkeit zu verwandeln, die wiederum Raum für die Phantasie des Benutzers schafft. Zurückhaltend, wenn erforderlich und sinnlich übersprudelnd, wenn es passt. Es ist, als würden praktische Rücksichtnahme und Funktion Hand in Hand mit der abenteuerlichen Erzählung gehen.
Die Formsprache ist schlicht und leicht erkennbar, dabei gleichzeitig geschmeidig und skulpturell. Es ist eine Sprache, mit der Grenzen überwunden und neue Modelle erstellt werden. Ein Spiel mit Formen und die Fähigkeit, dem Werte hinzuzufügen, was bereits ist, sei es die lebendige, veränderliche Stadt oder die offene Landschaft.
Bystrup Architects hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Arbeiten erhalten, unter anderem den Norwegischen Architekturpreis sowie die Auszeichnung der Gemeinde Kopenhagen für guten Bau.
In Zusammenarbeit mit Louis Poulsen hat Bystrup Architects die Leuchte LP – Nest entwickelt.
Carsten Fischer/Henning Larsen

Henning Larsen ist ein führendes internationales Architektenbüro, das tief in der skandinavischen Architekturtradition verwurzelt ist – in ästhetischer, sozialer und intellektueller Hinsicht. Das Unternehmen legt seiner Arbeit einen festen Glauben an Wissen, Grosszügigkeit, Inspiration und die Neuerfindung von Traditionen zugrunde. So entstehen architektonische Ideen und Lösungen, die den Alltag verbessern und die Herausforderungen der Zukunft meistern.
Das Unternehmen wurde 1959 vom Architekten Henning Larsen gegründet, dessen Name das Unternehmen noch heute mit Stolz führt. Bei Henning Larsen tragen Architekten und Designer aus verschiedenen Nationen gemeinsam dazu bei, das skandinavische Architekturverständnis einem globalen Publikum zugänglich zu machen. Der Hauptsitz von Henning Larsen befindet sich in Kopenhagen. Zudem verfügt das Unternehmen über Niederlassungen auf der ganzen Welt, sodass es nicht nur international agieren kann, sondern auch über ein tiefgreifendes regionales Verständnis verfügt.
Henning Larsen hinterfragt, gestaltet und verändert die physische Erlebniswelt – von Städten, urbanen Bereichen und Gebäuden über die Innengestaltung bis hin zu einzelnen Komponenten – mit dem Ziel, progressive Designlösungen zu erschaffen. Henning Larsen arbeitet auf einem Gebiet, das von Menschen, Tageslicht und der Umgebung bestimmt wird. Daher denkt man hier bei dem Design immer zuerst an den Menschen und konzentriert sich auf umweltfreundliche, integrierte, energieeffiziente Lösungen, die für ein hohes Mass an sozialer Verantwortung stehen – sowohl in Bezug auf die verwendeten Materialien und die Produktion als auch hinsichtlich der Gestaltung angenehmer Bereiche, die ein Gefühl von Gemeinschaft schaffen.
PLH Design as

Jørgen Nyboe und Henning Solfeldt sind Mitglieder des industriellen Designteams der Architekturfirma PLH, die 1977 gegründet wurde. Beide haben ihre Ausbildung an der Architekturschule der Kunstakademie absolviert (Jørgen Nyboe 1976 und Henning Solfeldt 1981). Jørgen Nyboe ist einer von sechs Partnern. PLH setzt sich aus einer Reihe kreativer Menschen zusammen, die sich dafür interessieren, wie Gebäude konstruiert werden. Das Team entwirft auch Produkte, Schilder, Möbel, die die gleiche Mischung aus praktischer Beschaffenheit und Anmut aufweisen, wie das Gebäude selbst.
Keines ihrer Projekte oder Produkte ist prangend. Das Erfrischende an PLHs Arbeiten ist die Darstellung von Kontinuität und Selbstvertrauen sowie die Bereitschaft, sich ständig zu erneuern.
Im Laufe der Jahre hat PLH zahlreiche Auszeichnungen für ihre architektonischen Werke und ihr industrielles Design erhalten. 1991 erhielten sie den ”Europa Nostra Prize” für ihre feinfühlige Restaurierung des Orlogsmuseums – des Museums der dänischen Flotte in Kopenhagen. Die LP Charisma King, die in Zusammenarbeit mit Louis Poulsen Lighting gestaltet wurde, hat drei Auszeichnungen in Dänemark, den USA bzw. Australien erhalten.
PLH hat zudem zahlreiche Architekturwettbewerbe gewonnen. 2002 gewannen sie das Projekt ”GeoCenter” auf Møns Klint.
Jens Gudum

Jens Gudum (1942-) hat 1966 die Ausbildung zum Akademieingenieur abgeschlossen. Er hat sich mit Forschung, Entwicklung und praktischen Aufgaben im Bereich Beleuchtungstechnik und visuelle Theorie beschäftigt.
Durch seine Zusammenarbeit mit Louis Poulsen hat Jens Gudum eine Reihe von Leuchten entwickelt: Terminal Leuchte und Wandleuchte in Zusammenarbeit mit Jens Ammundsen, 1999, DR Wandleuchte in Zusammenarbeit mit Jens Ammundsen, 1998, sowie Tischleuchten in Zusammenarbeit mit Jens Ammundsen, 1982.
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Louis Poulsen bei Bruno Wickart: magische Design Leuchten für beeindruckendes Interior Design
Ihre Leidenschaft für das Design von Räumen und Atmosphären an Sie weiterzugeben und Ihnen auch in der Schweiz die Möglichkeit zu geben, Ihre privaten Wohnräume, Geschäftsräume und zum Beispiel Gasträume, Ihre Häuser und Aussenbereiche perfekt zu illuminieren für ein beeindruckendes Interior Design mit Licht, Design Möbeln und Design Accessoires – das ist das gemeinsame Ziel von Louis Poulsen und Bruno Wickart. Mit bestem Service, exzellenter Beratung und kurzen Lieferzeiten sowohl im Bruno Wickart Online Shop, als auch im Schweizer Showroom, wo Sie alle Design Leuchten aus dem Sortiment von Louis Poulsen kaufen können.
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Bruno Wickart AG, Zug – spezialisierter Fachhandelspartner von Louis Poulsen im Raum Zug, Luzern und Zürich
Bruno Wickart AG und Louis Poulsen pflegen eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das Bruno Wickart Sortiment beinhaltet mehrere Louis Poulsen -Neuheiten und Bestsellers.
