Die Magie der Farben: Vitra’s Designer-Farbpaletten
Farben haben die einzigartige Fähigkeit, Emotionen hervorzurufen, Räume zu definieren und Geschichten zu erzählen. In der Welt des Interior Designs sind Farben nicht nur dekorativ, sondern auch Ausdruck von Persönlichkeit und Stil. Vitra, ein renommierter Möbelhersteller, hat dies erkannt und präsentiert stolz seine Designer-Farbpaletten, die die Grenzen von Tradition und Innovation verschmelzen lassen.
Ein Kaleidoskop der Designgeschichte
Die Farbpalette von Vitra ist nicht nur eine Sammlung von Farbtönen. Es ist eine Reise durch die Zeit, die die Werke von Designikonen wie Charles und Ray Eames, George Nelson und Verner Panton ehrt. Jede Farbe, ob lebhaft oder zurückhaltend, erzählt eine Geschichte von Designexperimenten, kulturellen Bewegungen und künstlerischen Visionen. Sie sind ein Spiegelbild der Designklassiker, die Vitra im Laufe der Jahre geschaffen hat.
Mehr als nur Farbe
Die Designer-Farbpaletten von Vitra sind nicht nur für die Augen gedacht. Sie sind ein multisensorisches Erlebnis. Von den samtigen Texturen der Eames Lounge Chair & Ottoman bis hin zur kühlen Eleganz der Aluminium Group-Reihe, jede Farbe und jedes Material ist sorgfältig ausgewählt, um ein harmonisches Ganzes zu schaffen. Es geht darum, Räume zu schaffen, die nicht nur schön, sondern auch funktional und komfortabel sind.
Ein nachhaltiges Farbversprechen
In einer Welt, die sich ständig verändert, bleibt Vitras Engagement für Nachhaltigkeit und Langlebigkeit der Produkte konstant. Jede Farbe, jedes Material und jedes Design wird mit Rücksicht auf die Umwelt und die Menschen, die es nutzen werden, ausgewählt. Es ist ein Versprechen, dass jedes Produkt, das das Vitra-Logo trägt, nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch langlebig und umweltfreundlich ist.
Bruno Wickart AG: Ihr Partner für exquisites Design
Bei Bruno Wickart AG verstehen wir die Macht der Farben und Designs. Unsere Partnerschaft mit Vitra ist ein Beweis für unser Engagement, unseren Kunden nur das Beste zu bieten. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Bruno Wickart Showroom in Zug zu besuchen und sich von der Magie des Designs verzaubern zu lassen. Es ist Zeit, Ihr Wohnraumerlebnis neu zu definieren und sich von den Farben und Formen inspirieren zu lassen, die die Welt des Designs so faszinierend machen.
Innerhalb der Vitra Colour & Material Library hat jeder Designer seine eigene Farbpalette entwickelt, basierend auf der ihm eigenen Ästhetik, seinem Designansatz und der Form des jeweiligen Möbels. Die Bibliothek garantiert, dass fast alle Farben, Oberflächen und Textilien einfach miteinander zu kombinieren sind oder passende Nachbarfarben haben – eben auch über die verschiedenen Designer-Bibliotheken hinaus.
Zudem kennzeichnen so genannte Signaturfarben die einzelnen Paletten jedes Designers. Dabei handelt es sich um Farben, die nur von einem Designer verwendet werden können und manchmal sogar auf ein Produkt beschränkt sind. In der Regel schlagen die Designer selbst die Signaturfarbe vor, weil sie diesen spezifischen Farbton mögen oder für diese Farbe eine besondere Rolle im Kopf haben. Bei der Wiedereinführung von klassischen Entwürfen werden diese Entscheidungen von Vitra in enger Zusammenarbeit mit Hella Jongerius und der jeweiligen Familie des Designers oder seinen Erben getroffen.
Charles & Ray Eames

Charles Eames, geboren 1907 in St. Louis, Missouri, studierte Architektur an der Washington University in St. Louis und war mit Partnern als Architekt von Wohnhäusern und Kirchen tätig. Eliel Saarinen wurde auf ihn aufmerksam und bot Charles 1938 ein Stipendium der Cranbrook Academy of Art in Michigan an. 1940 gewann er zusammen mit Eero Saarinen den ersten Preis beim Wettbewerb «Industrial Design Competition for the 21 American Republics», auch bekannt als «Organic Design in Home Furnishings», des Museum of Modern Art (MoMA) in New York und wurde Leiter der Abteilung für Industriedesign an der Cranbrook Academy of Art.
Konstantin Grcic

Konstantin Grcic absolvierte eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School in Dorset, England, bevor er Design an der Royal College of Art in London studierte. 1991 gründete er in München sein eigenes Designstudio Konstantin Grcic Design, mit dem er inzwischen nach Berlin umgezogen ist. Konstantin Grcic arbeitet mit seinem Büro in verschiedenen Bereichen, von Projekten im Bereich Industrie- und Möbeldesign, über Ausstellungsdesign bis hin zu Kollaborationen im Architekturbereich. Seine Arbeit zeichnet sich durch die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Geschichte von Kunst, Design und Architektur und seine Leidenschaft für Technik und Materialien aus.
Edward Barber & Jay Osgerby

Edward Barber, geboren 1969 in Shrewsbury, und Jay Osgerby, geboren 1969 in Oxford, studierten gemeinsam Architektur und Innenarchitektur am Royal College of Art in London. 1996 gründeten sie ihr eigenes Architektur- und Designbüro Barber Osgerby. Seit jener Zeit arbeiten sie zusammen an der Schnittstelle von Industriedesign, Möbeldesign und Architektur.
Hella Jongerius

Die Designerin Hella Jongerius ist bekannt geworden für ihre Art, Industrielles und Handwerkliches, High- mit Low-Tech, Tradition und Moderne zu vereinen. Im Jahr 1993 eröffnete sie die Designfirma Jongeriuslab, über die sie ihre eigenen Projekte und Arbeiten für Kunden wie Maharam, Danskina, IKEA und KLM umsetzt.
Für Vitra hat die niederländische Designerin Produkte wie das Polder Sofa oder den East River Chair entworfen. Jongerius gelang es mit ihren Arbeiten in Textil und Keramik und mit ihren Möbeln immer wieder, die Bedeutung von Farben und Oberflächen im zeitgenössischen Design zu thematisieren. So arbeitet sie für Vitra seit mehreren Jahren als Art Director for colours & materials und hat dabei die Vitra Colour & Material Library entwickelt – ein System, das die vielfältige Kombination der unterschiedlichen Materialien und Farben in der umfangreichen Produktkollektion von Vitra ermöglicht. Über diese komplexe Arbeit hat Hella Jongerius das Buch «I Don’t Have a Favorite Colour» geschrieben.
Alberto Meda

Alberto Meda, geboren 1945 in Tremezzina, Italien, studierte Maschinentechnik am Polytechnikum in Mailand. Von 1972-1979 war er technischer Direktor bei Kartell, danach freier Designer für Unternehmen wie Alias, Alessi, Cinelli, Colombo design, Ideal Standard, Luceplan, Legrand, Mandarina Duck, Omron Japan, Philips, Olivetti oder Vitra, von 1981-1985 war er ausserdem Projektberater bei Alfa Romeo. Von 1983-1987 lehrte er Industrietechnologie an der Domus Akademie in Mailand, 1995 las er am Polytechnikum Mailand und wurde Vorstandsmitglied im Designlabor Bremerhaven. Seit 2003 lehrt er an der Universität IUAV Venedig und hält Vorlesungen u.a. in Chicago, St.Louis (Washington University), Stockholm, Boisbuchet (Vitra Design Museum Workshops), Miami, São Paulo, Ulm, Istanbul und Toronto.
Jasper Morrison

Jasper Morrison ist einer der erfolgreichsten Industriedesigner der letzten Jahrzehnte und ein Querdenker. Zusammen mit seinem Kollegen Naoto Fukasawa prägte er den Begriff „supernormal“, der seiner Meinung nach die Antwort auf die Frage darstellt, was „gutes Design“ wirklich sein sollte. Mit seiner Arbeit strebt er danach, ein Beispiel zu geben für formal unaufdringliches, nützliches und verantwortungsvolles Design. Zusammen mit Vitra hat er etliche Projekte entwickelt, darunter den APC, das Soft Modular Sofa oder die Stuhlfamilie HAL. Seine Designs finden sich in den Sammlungen verschiedener Museen auf der ganzen Welt, darunter auch im MoMA in New York.
Jean Prouvé

Jean Prouvé absolvierte eine Lehre als Kunstschmied und machte sich 1924 mit einer Werkstatt in Nancy selbstständig. In der Folge entstanden zahlreiche Möbelentwürfe und 1947 konnte Prouvé eine eigene Fabrik errichten. 1953 musste er nach Auseinandersetzungen mit dem Mehrheitsaktionär das Unternehmen verlassen. In den folgenden Jahrzehnten wirkte er in Paris als beratender Ingenieur bei zahlreichen wichtigen Bauprojekten mit.
Architekturgeschichte schrieb er noch einmal 1971, als er beim Wettbewerb für den Bau des Centre George Pompidou die Jury leitete und entscheidend dazu beitrug, den Entwurf von Piano und Rogers durchzusetzen. Prouvés Werk umfasst vom Brieföffner über Tür- und Fensterbeschläge, Leuchten, Möbel, Fassadenelemente, Fertighäuser, modulare Bausysteme bis hin zu grossen Messe- und Ausstellungsbauten fast alles, was nach einer industriellen Fertigungsmethode verlangt.
Ronan & Erwan Bouroullec

Ronan und Erwan Bouroullec, geboren 1971 bzw. 1976 in Quimper, Frankreich, studierten an der Ecole Nationale des Arts Décoratifs in Paris bzw. der Ecole des Beaux-Arts in Cergy Pontoise. Ronan begann gleich nach seiner Ausbildung alleine zu arbeiten, wobei ihm sein Bruder, der noch in Ausbildung war, assistierte.
Seit 1999 betreiben die beiden Brüder als gleichberechtigte Partner ein Design-Studio in Paris. Ihr Arbeitsgebiet reicht vom kleinen Gebrauchsgegenstand bis hin zu Architekturprojekten. Neben dem Entwurf von Wohn- und Büromöbeln, Vasen, Porzellan-Geschirren, Schmuck und diversen Wohnaccessoires gehört die Beschäftigung mit dem Raum und seiner Gestaltung zu den Konstanten ihres Schaffens.
Weitere Informationen

Colour & Material Library
Die Vitra Colour & Material Library enthält eine Vielzahl sorgsam ausgewählter Materialien und Farben, die miteinander korrespondieren.
Farbwelten

Das Ziel der Zusammenarbeit von Vitra und der holländischen Designerin Hella Jongerius ist es, eine einzigartige Sammlung von Vitra-Farben und -Materialien zu schaffen, die die zeitgenössischen Entwürfe bereichern und die Klassiker erneuern. Jongerius’ Farbkonzept organisiert alle Farben in vier kontrastierenden Farbwelten: Die «Greens», die «Reds», die «Lights» und die «Darks» passen in Wohnbereichen genauso wie in Büroumgebungen. Das System umfasst das gesamte Farbspektrum, während die Auswahl aus den verschiedenen Farbwelten jeweils auf die einzelnen Möbel abgestimmt ist. Die Vitra Colour & Material Library ist kein Ratgeber. Sie dient vielmehr als Werkzeug, sowohl im Design- als auch im Produktionsprozess und ausserhalb des Unternehmens.

Brückenfarben

Die Brückenfarben der Vitra Colour & Material Library bilden eine Verbindung zwischen verschiedenen Objekten und Materialien. Jede Brückenfarbe ist für mehrere Materialien und Textilien erhältlich und formt eine Palette von Farbtönen, die auf einem einzigen Ton basieren, sich aber je nach Materialeigenschaft leicht im Aussehen unterscheiden. Jede der Farben ist so konzipiert, dass sie die Beschaffenheit und Oberflächenqualität des jeweiligen Materials akzentuiert. Denn ob eine Oberfläche glänzend, lichtdurchlässig oder rau ist und wie die Oberflächen auf Schattenspiel und Reflexionen reagieren, bestimmt den genauen Farbton innerhalb der Palette der Brückenfarben. Die Farbe Ziegelrot sieht auf einem matten Plastik dunkler aus als in einem Aura-Gewebe, weil die Zusammensetzung des Textils auf den Garnen und ihrer Bindung basiert und für einen seidigen Teint sorgt. Die Farbe Senf auf einem Eames Plastic Chair stammt aus der gleichen Palette, die für den Stoff Hopsak, den Panton Chair oder den Stuhl Tip Ton verwendet wird. Der Kunde kann aus einer Reihe von Farbtönen und Materialien in jeder Palette von Brückenfarben wählen und so eine Verbindung zwischen verschiedenen Möbeln für harmonische Settings schaffen.
Duo-Töne

Eine Duo-Ton-Bindung kann – genauso wie ein impressionistisches Gemälde – aufzeigen, dass die Wahrnehmung von Farben eine Aktivität ist. Sie ist notwendig, um die Farben der dicken und lockeren Garne – oder von Pinselstrichen – tatsächlich zu sehen. Die Welt der industriellen Produktion neigt dazu, solche Aktivitäten auszuschliessen, da sie Instabilität vermeiden will. Dennoch ist es gerade diese Instabilität, die Farben zum Leben erweckt und Aufmerksamkeit erregt.
Das Duoton-Konzept stellt eine Konversation der Farben von Kette und Schuss her. Der Kettfaden ist typischerweise in einer dunkleren Farbe als der Schussfaden gehalten, was dem Gewebe optische Tiefe verleiht. Die Verflechtung zweier verschiedener Farben bringt die Weichheit und Intimität des Zuhauses in die Welt des Büros. Eine Farbe aus verschiedenen Schichten übt Faszination aus. Man muss zweimal hinsehen: Ist die Oberfläche rot? Oder doch grau? Und am Morgen sieht sie anders aus als am Abend und im Winter anders als im Sommer.
